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Minggu, 14 Oktober 2012

Pikante Pancakes mit Käse und Zwiebel - einfach herzhaft!

Manchmal hat man hochtrabende Pläne, und dann passiert dazwischen das Leben. Trotzdem kommen oft die wunderbarsten Sachen dabei heraus, auch wenn nicht immer alles so verläuft, wie man es gedacht hätte.


Ich hatte für M und mich ein entspanntes Sonntagsfrühstück geplant, mit süßen Pancakes, hausgemachtem Zwetschkenröster (von M's Mama) und viel Milchkaffee. So weit der Plan. Tatsächlich besuchten wir am Vorabend die Lange Nacht der Museen, bei der lokale Museen bis nach Mitternacht geöffnet haben. Es gibt Sonderprogramme, besondere Austellungen, jede Menge gut gelaunter Besucher und Besucherinnen, Bands in schöner Umgebung, das eine oder andere Gläschen Alkohol und vor allem: Ganz schön viele Meter, die man zu Fuß zurücklegt. Sicher nicht die schlechteste Art, sich eine Nacht um die Ohren zu schlagen.

Etwas... ähm, mollige Stiere in Red Bull's Hangar 7

Blick von der Salzburger Festung auf die Stadt (wo ich wohl mehr von den Fledermäusen fasziniert war als von der Festung selbst)

Nächtlicher Residenzplatz

Das Problem nach dieser langen Nacht war nur, dass wir zunächst zwei Stunden später als geplant aufstanden. Die Zeit für's Frühstück war also längst überschritten, und es ging eher auf das Mittagessen zu. Außerdem hatte weder M und ich noch Lust auf süße Pancakes - deftig und pikant sollte es sein; etwas, das mit viel Aroma den Magen füllt. 
Ich hatte noch eine Packung des Santecianos im Kühlschrank, ein toller veganer Käse vom Vegourmet Veganversand, der selbst schon einen angenehmen Geschmack hat und sich durch seine härtere Konsistenz perfekt zum Raspeln eignet. So war die Idee von Pancakes mit Käse und Zwiebel geboren, und trotz des relativ simplen Rezepts waren sie ein Volltreffer - luftig, würzig und herzhaft. 



Am besten schmecken sie, wenn man sie mit etwas Dip serviert: Das kann ein veganer Joghurt-Dill Dip sein, aber auch ein Chutney oder sogar etwas Ketchup und Senf machen sich  wunderbar dazu. Übrigens: Sie schmecken nicht nur als Kater-Frühstück ausgezeichnet, sondern auch als rasches Abendessen mit einem Salat oder als Lunch im Büro, denn auch kalt machen sie immer noch eine gute Figur. Und so waren weder M noch ich enttäuscht, dass wir von unseren ursprünglichen Plänen abgekommen sind - manchmal muss man einfach loslassen, nicht wahr?

Pikante Pancakes mit Käse und Zwiebel (für etwa 5 Stück)

1 Zwiebel, fein gewürfelt
2 Zehen Knoblauch, gepresst
1 EL Öl

250 Gramm Mehl
1 Päckchen Backpulver
1/4 - 1/2 TL Salz
1 Messerspitze Muskat
120 Gramm veganen, geraspelten Käse, z.B. der leckere Santeciano
350 ml Sojamilch

Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne mit dem Öl anschwitzen, bis der Zwiebel leicht gebräunt ist. In der Zwischenzeit das Mehl, Backpulver, Salz und Muskat verrühren. Dann die Sojamlich dazugeben, und den Käse sowie Zwiebel und Knoblauch unterheben. Ein paar Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit eine Pfanne (Anti-Haft oder leicht eingeölt) auf mittlerer Hitze erwärmen. Mit einer Schöpfkelle einen Teil des Teigs in die Pfanne geben, und die Pfanne mit einem Deckel bedecken. Wenn der Pancake oben etwas trocken aussieht, den Pancake vorsichtig umdrehen und auf der anderen Seite zu Ende braten. Warm servieren.

Kamis, 21 Juni 2012

Sushi-Salat - exotische Sommer-Leckerei!

Ich liebe Sushi. Cremige Avocado, knackige Karotte, süß-saurer Reis, zarte Algen – für Sushi bin ich einfach immer zu haben! Selbst das Rollen von Sushi finde ich entspannend, und es ist meine bevorzugte Beschäftigung während ich fernsehe. Aber seit ich auf das Konzept von Sushi-Salat gestoßen bin, hat es mir keine Ruhe gelassen: Ein Reis-Salat, der nach meinem geliebten Sushi schmeckt – und noch schneller zusammengeworfen ist?


Das Ergebnis schmeckt in der Tat nach Sushi, aber auch noch etwas anders: Nach einem erfrischenden Sommer-Gericht. Der Reis-Salat lässt sich gut vorbereiten (dann aber die Avocado erst hinterher hinzugeben), und schmeckt noch besser, wenn er gut durchgezogen hat – achtet aber darauf, den Reis nicht zu weich zu kochen, sonst wird er matschig. Serviert wird der Salat am besten mit einem Tupfer Wasabi, etwas scharfer Sauce und vielleicht auch noch mit ein bisschen veganer Mayonnaise – vertraut mir!


Sushi-Salat (für 3 bis 4 Personen)

200 Gramm Jasmin-Reis (oder Sushi-Reis, der aber viel klebriger ist)
3 - 3 1/2 EL Reisessig
2 - 2 1/2 TL Zucker
2 EL Sesam
2 Blätter Nori, mit einer Schere in feine Streifen geschnitten
230 Gramm Gurke, in feinen Stücken
100 Gramm Karotte, in feinen Stücken 
50 Gramm Zuckerschoten (oder anderes Gemüse, das zu Sushi passt, wie Radieschen oder Edamame)
1/2 - 1 TL Wasabi-Pulver
4 EL Wasser
3 - 4 EL Sojasauce (oder Tamari für eine glutenfreie Version)
1 Avocado

Jasmin-Reis bissfest kochen (funktioniert gut nach dieser Anleitung). Noch warm den Reisessig, Sesam und Zucker untermischen und gut verrühren. Gut auskühlen lassen. Dann das Gemüse mit dem Nori unterheben. Wasabi-Pulver mit Wasser und Sojasauce vermischen und über den Salat leeren. Gut durchmischen und im Kühlschrank mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen. Die Avocado-Würfeln unterheben oder den Salat damit bestreuen. Mit scharfer Sauce, mehr Sesam, mehr Wasabi oder veganer Mayonnaise servieren. 

Selasa, 07 Juni 2011

Improvisationstheater

Während ich beim Backen Rezepten gerne bis auf letzte i-Tüpfelchen folge und am liebsten eine Waage hätte, die bis auf drei Kommastellen genau das Gewicht anzeigt, gehe ich es hingegen beim Kochen mal gerne etwas lässiger an. Ich fange an mit einer Grundzutat, ein bisschen hiervon dazu, ein wenig davon, und was ist eigentlich in diesem Töpfchen drinnen...? 
Natürlich könnte ich jetzt so tun, als würde ich immer alles total locker (und lecker) aus dem Ärmel schütteln, aber das wäre etwas arrogant und auch nicht ganz wahr. Ich bräuchte mindestens noch eine Hand um abzuzählen, wieviele Kreationen nie ihren Weg auf unsere Teller gefunden haben, sondern per Express in den Mistkübel gewandert sind - und ja, mir tut das sehr weh, wenn ich Essen wegwerfen muss! Aber mittlerweile habe ich den Dreh etwas raus, und die kulinarischen Desaster halten sich zum Glück in Grenzen. 
Was ist das Geheimnis des Improvisierens beim Kochen? Meiner Meinung nach: Übung, Übung, Übung. Für mich war der Schlüssel zu hervorragendem Improvisationstheater im Kochtopf einfach die Routine, die regelmäßiges Kochen mit sich bringt. Welches Gewürz da reinpassen würde, wieviel Salz hineingehört, woran man merkt, dass das Gemüse auch später noch schön knackig ist und wie man lockeren Hefeteig hinbekommt, ohne dass er dauernd klebrig an der Arbeitsfläche hängt - diese Dinge muss man üben und selbst erfahren. Dazu gehört meiner Meinung nach ein weiterer Aspekt: Übung alleine hilft natürlich, um ein besserer Küchenprofi zu werden, schneller und leichter geht es aber mit wirklich guten Rezepten. Mit wirklich guten Rezepten meine ich nicht fünfgängige Menüs mit drei Zwischengängen, wobei der Koch zwischendurch einen Kopfstand macht, sondern solide, getestete Rezepte, die wirklich funktionieren. Am leichtesten findet man die in beliebten Kochbüchern - im Internet teilweise auch, aber es schwirren leider sehr viele kulinarische Enttäuschungen herum, also aufpassen (auf diesem Blog hoffentlich nicht...)! Mein erstes veganes Kochbuch war "How it all vegan" von Sarah Kramer, und für alle, die sich mit amerikanischen Cup-Maßen auskennen oder solche besitzen, empfehle ich es wärmstens! Auch die Rezepte von Isa Chandra Moskowitz oder Colleen Patrick-Goudreau sind immer "tried and true". (Ja, ihr merkt schon, ich mag meine Bücher gerne vegan und amerikanisch, habt ihr eine schöne Empfehlung für wirklich gute deutsche vegane Kochbücher?) 
Wenn man sich eine solide Basis erkocht und ein Gefühl für leckeres Essen entwickelt hat, hat man plötzlich auch die Freiheit, Zutaten zu ersetzen, Rezepte abzuwandeln oder komplett umzumodeln. Und dann geht es erst richtig los mit dem Improvisieren! Unten könnt ihr einige meiner kürzlichen Kreationen sehen, bei denen ich das Rezept auch nicht mehr genau zusammenbrächte, wenn ich mein Körpergewicht dafür in Schokolade bekommen würde. Eben richtig locker-flockig mal eben aus der Hüfte geschossen!

Curry-Reissalat: Reis mit frischem Gemüse (Karotten, Paprika, Zwiebel, Erbsen?) in einer cremigen Curry-Sauce (drinnen war Soja-Joghurt, vegane Mayo, Curry, Sojasauce....). Ist übrigens ein perfekter Lunch fürs Büro!

Kartoffelsalat, frisch aus dem Ärmel: Mit leckerem Joghurt-Senf-Dressing und Essiggurkerl. Dahinter: Schnittlauchdip, Marke Eigenbau. Das Fleisch ist übrigens Grilltofu und vegane Käsekrainer.

Salat mit Kartoffeldressing, ohne Rezept (Kartoffeln kochen, stampfen, mit Gemüsebrühe, Essig und Öl lecker machen!). Dazu Tofu-Seitan-Laibchen (die waren gekauft, von Spar Natur Pur) mit besagter Schnittlauchsauce.

Improvisationstheater in Perfektion: Mir gelüstete nach Nudeln mit Saft, so wie früher als Kind. Sprach's und kochte ein leckeres Gulasch mit Fleisch aus Soja-Schnetzeln. Dazu gab es Orcchiette-Pasta.Yumyumyum.

Was improvisiert ihr so zusammen?

Minggu, 17 Oktober 2010

The Stressed-Out Vegan

Ich will hier echt nicht jammern. Aber - ich habe momentan ganz schön viel um die Ohren. Ich mag meine Arbeit, und mache sie gerne, nur fällt es mir oft schwer, viel zu arbeiten und gleichzeitig gesund und lecker zu essen. Aber ich glaube, dass der "Gesund"-Aspekt gerade dann so wichtig ist, wenn man viel Stress hat, denn Essen voller Nährwerte und Vitamine treibt einen an, und lässt einen alles aushalten. Fast Food hingegen (dem ich auf keinen Fall abgeneigt bin, siehe auch dieser Post) bietet einfach nicht die nötige Qualität, um einen durch den anstrengenden Alltag zu führen - das ist zumindest meine Erfahrung! Viel weißes Mehl, viel weißer Zucker, viel verarbeitete Produkte laugen mich eher aus und rauben mir meine Energie. Leider ist der Griff zu Fertigprodukten oft sehr verlockend, besonders wenn die Zeit mal wieder knapp ist. Aber mit ein paar ein wenig Planung geht gesunde Küche auch super-flott, und ein paar von meinen Tipps will ich hier mit euch teilen.



Frühstück ist meiner Meinung nach super-wichtig. Es regt den Stoffwechsel an, füllt den Magen und bringt einen voller Power durch den Vormittag. Ich fühle mich am besten, wenn auch frisches Obst dabei ist.  Meistens ist das bei mir eine gestampfte Banane (oder anderes Obst) und ein Fruchtjoghurt. Geht auch schnell!






Ich arbeite den ganzen Tag und nehme mir mein Mittagessen mit - das ist billiger, gesünder, und vor allem sicher vegan. In meiner Kategorie "Vegan im Büro" seht ihr ein paar Eindrücke. Oft nehme ich Reste vom Abendessen mit, die ich kalt essen kann - Nudelaufläufe, gegrilltes Gemüse, Eintöpfe mit viel Reis, Pizza. Wenn nichts überbleibt, dann mache ich am Abend einen einfachen Salat mit Vollkorn-Nudeln oder Kartoffeln - mit viel Gemüse und einem Dressing aus veganem Joghurt, Mayo und Senf, oder auch mit Pesto - yum! Konkrete Arbeitszeit ist hier vielleicht eine Viertelstunde, denn die Kartoffeln oder Nudeln kochen sich ja von selbst! Oft gibt es auch Sandwiches mit Vollkornbrot, mit einem fertigen veganen Aufstrich und Gemüse. Als Nachspeise einfach frisches, saisonales Obst oder Trockenfrüchte. Wichtig: Ich richte mir meinen Lunch immer schon am Vorabend her - in der Früh kann ich mich gar nicht motivieren, irgendwas zu kochen (außer die Brote herzurichten vielleicht, die gehen schnell). Als schnellen Snack am Nachmittag liebe ich Reiswaffeln. Die werden aus Vollkorn-Reis hergestellt und schmecken mir einfach super (für eine etwas süßere Knuspererfahrung gibt es auch welche mit Schoko, yummy!).


Ich esse abends meine warme Mahlzeit des Tages. Wenn ich viel zu tun habe, dann bieten sich Suppen einfach an - man schnippelt ein paar Zutaten, sie kocht von alleine. Meine "Suppe für Faule" geht echt schnell, ist voll gesunder Zutaten und tut gut bei kaltem Wetter. Unten findet ihr noch ein Rezept für Mangold-Suppe, sehr gesund und das Gemüse ist auch flott geschnitten. Ein Hit bei wenig Zeit sind auch Nudelgerichte (mit Vollkorn-Nudeln), natürlich klassisch mit Tomatensoße oder z.B. Spaghetti Carbonara, die wirklich schnell zubereitet sind. Ein guter Tipp ist auch, etwas (Natur)-Reis vorzukochen, damit man dann unter der Woche schon Reis hat, und nicht mehr lange damit herumköcheln muss. Dann können schnell ein paar Zutaten geschnitten werden - Karotten, Brokkoli, Zwiebel, die angedünstet und mit Sojasoße und etwas Chilli-Soße abgeschmeckt werden. Schmeckt auch toll und ist gesund!


Mangold-Suppe (glutenfrei)
1 Bund Mangold
1 große Karotte
1 Stück Sellerie oder 1 Pastinake
2 Zehen Knoblauch 
1 EL Öl
1 Dose gestückelte Tomaten
800ml Gemüsebrühe

Den Mangold gut waschen, die Blätter plus einen kleinen Teil der Stiele abtrennen. Die Stiele klein würfeln, die Blätte in Stücke schneiden. Die Karotte klein würfeln, genauso wie den Sellerie oder die Pastinake. Das Öl in einem Topf erhitzen, und die Mangold-Stiele, Karotte, Knoblauch und Sellerie / Pastinake kurz dünsten. Dann die Blätter & Tomaten dazu, und mit Gemüsebrühe aufgießen. Köcheln, bis die Karotte weich ist und die Mangold-Blätter zart.





Und eines sollte man nicht vergessen - geht es mal gar nicht anders, kann man schon mal auswärts essen: Sowas wie einen leckeren veganen Döner mit frischem Gemüse, der gleich noch ein paar Vitamine liefert.

Was sind eure Tipps für anstrengende Tage und schnelle Küche?

Selasa, 27 April 2010

Gemüse für Faule

Ich mag Rezepte, bei denen ich nicht viel tun muss. Bei diesem Gericht muss man nur ein wenig Gemüse schnippeln, und nicht einmal besonders fein. Dann kommt das ganze mit einer Marinade in den Ofen, und während es dort vor sich hin schmurgelt, kann man sich wichtigeren Dingen zuwenden: Blogs updaten, Staubsaugen, Fernsehen, oder ein Schläfchen halten (aber nicht verschlafen, sonst wird das Gemüse noch schwarz!). Hat man seine Nebentätigkeiten beendet, ist das Essen auch fertig, und man freut sich, dass der Ofen die meiste Arbeit hatte.
Dieses Rezept ist sehr variabel, ich mag es sehr gerne mit Spargel und ganz viel Zwiebeln - die werden im Ofen schön süß, und bildet einen tollen Kontrast zum anderen Gemüse. Prinzipiell kann man hier ganz verschiedene Gemüsesorten verwenden, nur die Garzeiten sollte man ein wenig beachten: Möchte man etwa Kartoffeln nehmen, so sollte man diese vielleicht etwas vorkochen. Auch die Kräuter sind natürlich variabel... Möglichkeiten über Möglichkeiten! Lecker wird es aber bestimmt.

 Buntes Ofengemüse

1 Bund grüner Spargel
2 Paprika (Rot und Gelb)
2 Zwiebeln
1 Zucchini
1 Handvoll Cherry-Tomaten
4 - 5 EL Olivenöl*
1 TL getrockneter Rosmarin
1/2 TL getrockneter Thymian
2 - 3 EL heller Balsamico-Essig
Salz

Paprika, Zwiebel, Zucchini waschen, und grob würfeln. Die Cherry-Tomaten waschen und halbieren. Den Spargel waschen, die holzigen Teil der Stiele wegschneiden, und den Spargel dann in grobe Stücke schneiden.
Alles in einer großen Schüssel mit dem Öl, den Kräutern und dem Essig mischen, Salz nach Geschmack hinzufügen. In eine ofenfeste Form umfüllen, bei 180 Grad ca. 45 min im Ofen schmoren, oder solange, bis das Gemüse bissfest ist. Dabei etwa alle 15 - 20 min mit einem Löffel durchrühren.

Schmeckt toll pur, über Reis, Couscous oder Quinoa, wenn man das Gemüse noch kleiner schneidet, ist es sicher auch als Nudelsalat toll!

*Wer Fett sparen möchte, kann versuchen, das Öl durch etwas Gemüsesuppe ersetzen. Vielleicht benötigt man dazu dann etwas mehr Flüssigkeit.


 Mittagessen: Gemüse gemischt mit Quinoa... mhmm. Und schmeckt auch sehr gut bei Raumtemperatur, also super zum Mitnehmen!

Minggu, 18 April 2010

Verliebt in Mr. Kartoffelkopf



Ich bin verliebt. Hals über Kopf. Mein Glück muss ich mit euch teilen - gestatten, das ist Mr. Potato Head, ein charmanter kleiner Kerl mit bezauberndem Lächeln. Er sieht aber nicht nur gut aus, sondern hat auch große innere Werte. Die kommen besonders gut zur Geltung, wenn man ihn schält, zerschneidet und dann kocht oder fritiert. Liebe kann manchmal grausam sein... aber so lecker! Hier sind die Gerichte, für die sich Mr. Potato Head am liebsten bei mir quälen lässt.


 Am Morgen bevorzugt Mr. Potato Head ein Zusammentreffen mit Zwiebeln und Räuchertofu in einer heißen Pfanne. Dazu kommen oft auch noch Baked Beans (Bohnen in Tomatensoße).


Mittags kühlt sich diese charmante Kartoffel gern mit anderem Gemüse (in diesem Fall: Radieschen, Stangensellerie, Paprika und Jungzwiebel) in einem Dressing aus Sojajoghurt, etwas veganer Mayonnaise, Essig und Senf ab. Im Büro erobert er damit alle Herzen.


Abends entspannt sich Mr. Potato Head gerne mit etwas Paprika bei einem langen Bad, bis er zu einem köstlichen Eintopf geworden ist... Zur Nachahmung empfohlen, darum findet ihr hier das Rezept für Kartoffelgulasch, ein in Österreich sehr beliebtes Essen. Als Kind war dies eines meiner liebsten Gerichte, wer möchte, kann auch noch vegane Würstel hineinschneiden.


Kartoffelgulasch (für 4 - 5 Personen)

3 Zwiebeln, gewürfelt
3 Zehen Knoblauch
2 EL Öl
2 Paprika, rot und gelb
2 EL Paprikapulver, edelsüß
1 kg Kartoffeln, geschält und klein gewürfelt
3 gehäufte EL Tomatenmark
500 - 600 ml Gemüsebrühe
1/2 EL Majoran
Salz

Die Zwiebeln und den Knoblauch im Öl andünsten. Die Paprika hinzufügen, und mitdünsten. Dann das Paprikapulver hinzufügen, kurz durchrühren, dann sofort die Kartoffeln hinzugeben und mit der Suppe aufgießen (die Kartoffeln sollten fast bedeckt sein). Majoran und Tomatenmark hinzufügen. Vorsichtig zum Köcheln bringen, immer wieder umrühren, und so lange köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind und der Saft sämig. Erneut mit etwas Salz abschmecken, und mit Brot und grünem Salat servieren.



Man sagte mir, dass Mr. Potato Head leider nicht ganz treu ist, und viele andere mit seiner Köstlichkeit erfreut... wie verbringt ihr eure Zeit mit dem süßen Kerl am liebsten?

Selasa, 09 Februari 2010

Schnell noch ein Quickie...

... im Blog, nicht was ihr denkt! :-) Wollte mich noch mal hören lassen, bevor ich morgen zu einer Reise aufbreche, hoffentlich kann ich euch nächste Woche dann mit einem tollen Reisebericht erfreuen! Wo es hingeht? Psst... streng geheim! Ihr werdet es schon noch erfahren!

Zum Abschied noch ein Bild meines Büro-Essens:

Pizza mit veganer Chorizo und Tofutti Mozarella - Mhm, lecker! Außerdem auch noch Zwiebeln und Mais. Da freut man sich richtig auf die Mittagspause!



Für die Fahrt morgen habe ich heute schon mal Blueberry Muffins aus "Vegan Brunch" gebacken - sie schmecken sehr lecker! Ich habe ein bisschen viele Heidelbeeren erwischt, aber dann kann man sich wenigstens einreden, dass man ein paar Vitamine auch noch bekommt, haha! Mit im Bild ist auch mein neuer veganer Nagellack - schick, oder?


Jetzt sind noch ein paar Reisevorbereitungen fällig - mein Vegan Passport ist schon im Gepäck, und außerdem habe ich einen ganzen Haufen Proviant eingepackt: Soja-Milch, Manner-Schnitten, Tartex und viele Süßigkeiten, hehe. Da kann ja gar nichts schiefgehen!

Bis bald! Eure C.

Minggu, 31 Januari 2010

Make your own kind of music...

... cook your own vegan food! Für alle Lost-Fans wieder eine etwas abgewandelte Version des Songs, der in der Serie vorkommt. Ja, wir lieben Lost, und sind sehr aufgeregt, dass die neue Staffel seit kurzem auf Kabel 1 läuft... kann sich da jemand anschließen?

Hoffentlich habt ihr die kalten Tage gut überstanden. Das beste Rezept gegen Kälte kennt man ja aus der Tierwelt: Ordentlich Winterspeck anessen... oder doch nicht so eine gute Idee!? ;-) Naja, Essen braucht der Mensch jedenfalls, und unter anderem habe ich diese Woche folgende Dinge verspeist:

Das Büro-Essen der Woche: Tortellini-Salat mit Karotten, Erbsen und Paprika mit Pesto. Sowohl die Tortellini (mit Gemüse gefüllt) als auch das vegane Pesto (ohne Käse und Knoblauch) sind von der Marke Alnatura, und bei DM erhältlich. Da beides fertig ist, muss man wenig kochen, nur etwas Gemüse schneiden, und nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.




Diese Woche fand ich im Supermarkt außerdem wunderschönen Mangold, den ich gleich mitnahm. Gekocht habe ich dann folgendes Gericht damit, ganz meine Idee war es nicht, sondern die von chefkoch.de.
Wisst ihr eigentlich, wie gesund Mangold ist? Er steckt voller Vitamin K, A und E, sowie Natrium, Eisen, Magnesium und Kalium. Toll, nicht wahr? Aber irgendwie ist es mir auch egal, wenn was so lecker schmeckt wie dieses Gericht...


Cremige Mangold-Nudeln - Für zwei seeeehr Hungrige

220 Gramm Vollkorn-Spaghetti
500 Gramm Mangold
1 kleine bis mittelgroße Zwiebel
1 EL Öl
3 Knoblauchzehen, gepresst
200ml Gemüsesuppe
ca. 125ml Soja Sahne (z.B. von Alpro)
2 EL frischer Basilikum, klein geschnitten

Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
Mangold waschen, die Blätter von den Stielen trennen (mit einem schönen V-Schnitt...). Die Blätter und einen Teil der Stiele klein schneiden (nicht die holzigen Teile) - Blätter und Stiele sollte man auf getrennt zerschneiden, die kommen nachher zu unterschiedlichen Zeiten in die Pfanne.
Die Zwiebel klein würfeln, zusammen mit den gepressten Knoblauchzehen in einer Pfanne glasig dünsten. Die Stiele hinzufügen, kurz mitdünsten, und dann mit der Gemüsesuppe aufgießen. Einige Minuten köcheln lassen, bis die Stiele weich sind. Die Blätter hinzufügen, und unter Rühren zusammenfallen lassen. Die Sojasahne und das Basilikum dazu, kurz aufkochen lassen. Die Soße zu den gekochten Nudeln geben, lässt man sie ein paar Minuten stehen, können sich die Aromen noch besser verbinden... om nom nom nom.

Wie immer wünsche ich Euch einen erfolgreichen Start in die neue Woche!

Minggu, 24 Januari 2010

Vegan me, vegan you...

... it's the best we can do! Sorry für diesen verunglimpften ABBA-Song. 100 Punkte für denjenigen, der das Original erkennt...Aber dafür hat meine Version doch eine schönere Botschaft, oder? :-)


Diese Woche war ganz schön anstrengend für mich - das Jahr ist noch so jung, und schon habe ich wieder einiges hinter mich gebracht. Zum Glück kehrt jetzt für kurze Zeit ein wenig Ruhe ein... Aber zunächst mal wie immer unsere kleine vegane Wochenschau.

Beginn der Woche: Asiatische Gemüsepfanne mit "Soja-Fleisch". Schmeckt verwirrend echt nach Hühnchen. Gefunden habe ich es übrigens im Reformhaus.

 
Geht schnell und schmeckt toll: Indischer Dhal, mit Spinat und Tomaten. Leider sieht indisches Essen nie so toll aus... ähem.


Wochenende: Pizza-Time! Mit Artischoken, Zwiebeln, Mais und Oliven

Auch wenn ich viel zu tun habe, brauche ich leckere Dinge zum Essen, die geben erstens Kraft und zweitens hebt ein gutes Mahl auch die Laune ungemein.
Wenn die Zeit knapp ist, und ich nicht viel Interesse am Kochen habe, gibt es bei uns meistens unser "1er Menü", auch genannt "Suppe für Faule". Die Zutaten dafür habe ich fast immer zu Hause! Schmeckt gut, macht satt und man hat wenig Arbeit - was will man mehr?





Suppe für Faule (für ca. 3 Personen)

1 kleine Zwiebel, gewürfelt
etwas Olivenöl
1 Dose Bio-Tomaten, gewürfelt
1 Dose weiße Bohnen
750ml Gemüsesuppe
2 EL Tomatenmark
110 Gramm Vollkorn-Spaghetti, in kleine Stücke gebrochen (oder kleine Nudeln, wie Makkaroni)
Salz
Pfeffer
ev. ein paar Spritzer Tabasco

Die Zwiebel im Öl anschwitzen, bis sie glasig ist. Bohnen, Tomaten und dann die Suppe hinzufügen, Tomatenmark hineinrühren, aufkochen lassen. Dann die Nudeln hinzufügen, und köcheln lassen, bis die Nudeln weich sind. Mit Salz, Pfeffer und Tabasco abschmecken!
Anmerkung: Das ist das Basis-Rezept, man kann auch Karotten, Mais, Erbsen, Sellerie etc. hinzufügen - schmeckt auch alles sehr gut!





Ja, ich weiß, es ist Winter, die Eisblumen blühen am Fenster, und die Bären halten Winterschlaf... Im Bio-Markt konnte ich trotzdem veganem Schokoladen-Eis nicht widerstehen (es hat meinen Namen gerufen, ich schwöre!). Es ist von der Marke "SoYeah" (siehe Bild oben), es gibt auch andere Geschmacksrichtungen, die ich noch nicht alle getestet habe. Schokolade kann ich sehr empfehlen, schön cremig, und super mit einer Banane kombiniert!

Mhm.. perfekt bei -1° draussen...


Übrigens habe ich mich für meinen Blog für eine neue Serie entschieden: Vegan im Büro! Da ich jeden Tag in meine Arbeit mir mein Essen selbst mitnehme (unsere Mensa ist einfach... unbeschreiblich... im negativen Sinn!), und vielleicht andere Leute gern ein paar Anregungen haben würden für leckeres Büro-Essen, werde ich jetzt öfters mein portables Mittagessen posten. Vorab ein paar Tipps von mir:
  • Ich habe in meinem Büro keine Mikrowelle, esse daher alles kalt. Das funktioniert mit den meisten Dingen gut, aber Suppen nehme ich z.B. nicht mit - alles hat Grenzen (wer aber eine Thermoskanne besitzt, kann das schon machen)! Meistens richte ich mir für mein Mittagessen extra etwas her. Manchmal bleibt vom Abendessen was übrig (gut funktionieren tut das z.B. bei Nudelgerichten, Reisgerichten, Pizza...), aber da M und ich einen sehr gesegneten Appetit haben, ist das meistens nicht der Fall. 
  • Bereitet das Essen am Vorabend zu! Glaubt mir, niemand sollte in der Früh komplett schlaftrunken über das Mittagessen nachdenken, geschweige denn so gefährliche Handlungen wie Gemüse-Schneiden vornehmen... Wenn das Essen schon fertig (oder fast fertig) auf einen wartet, dann nimmt man es auch mit; wenn man hingegen zuerst was vorbereiten muss, ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass man wieder in der Cafeteria landet und frustriert zerkochtes Gemüse am Teller herumschiebt.
Kartoffelsalat mit geriebenen Karotten, Mais und Paprika, mit Dressing aus veganer Mayonnaise und Senf. Als Snack ein sehr roter Apfel (Schneewittchen? Böse Stiefmutter?) und zwei Kiwis. 

Faules Mittagessen: Zwei Vollkornweckerl mit Aufstrich (Kürbiskern, bei Hofer erhältlich). Als Snack ein halber Kohlrabi (mhmm) und ein Apfel.

Das war's erst mal von mir. Wünsche euch eine sehr erfolgreiche Woche!!