M und ich verbrachten ein verlängertes Wochenende in Budapest! Die Stadt strotzt nur so vor alten, wunderschönen Gebäuden - die leider oft buchstäblich auseinanderfallen. Genau dieser Kontrast braucht am Anfang etwas Gewöhnung, doch dann entdeckt man einen ganz eigenen Charme darin. Daneben rundet ein Spaziergang an der Donau, die Aussicht von der Burg oder eine Runde in einer modernen Einkaufsstraße den Aufenthalt ab.
In der Burg
Parlament
Halb schön, halb verfallen
Eine verlassene Einkaufspassage...
...und innerhalb ist es noch schöner.
Aber natürlich haben wir auch köstlich gegessen, angefangen bei unserem Hotel, das ich vorab schon über meinen Veganismus informierte. Ein veganes Frühstück war hier überhaupt kein Problem, das Buffet bot neben verschiedenen Brotsorten, Marmeladen, und frisch geschnittenem Obst auch standardmäßig Sojamilch an, sowie als warme Gerichte eine Gemüsepfanne und Reis - vielleicht etwas ungewöhnlich zum Frühstück, aber ich bin die Letzte, die sich über vegane Optionen beschwert! So konnte ich jeden Tag reichlich lecker starten.
Baguette, Reis, Gemüse, Früchteteller und ganz wichtig: Kaffee mit Sojamilch
Am ersten Abend besuchten wir das vegane Restaurant Napfenyes Etterem. Hier speist man in einem hübschen Gewölbe entweder vom täglich wechselnden Menü oder sucht sich aus der Karte, die sich von Pizza und Pasta zu Gemüsegerichten erstreckt, eine Köstlichkeit aus. M bestellte Palatschinken (Pfannkuchen) gefüllt mit Rahm-Gemüse, dazu eine Kartoffelpfanne und ein Tomatendip. Die Pfannkuchen waren gerollt und gebacken, die Tomatensauce schmeckte herrlich dazu, und mit Kartoffeln hat man bei uns ohnehin schon gewonnen. Ich entschied mich für die vegane Pizza, herzhaft belegt mit Seitan, Räuchertofu und viel veganem Käse. Die Pizza war eindeutig der Favorit des Abends - deftig, lecker, würzig! Die Reste des Essens wurden gerne eingepackt, dazu noch ein Stück Torte mit Vanillefüllung, die gut war, wenn mich auch die Trockenfrüchte darin irritierten.Für Budapester Verhältnisse ist das Essen eher teurer, dafür bekommt man wirklich tolle vegane Pizza!
Gebackene Pancakes mit Tomatendip und Kartoffeln
Super-fleischige Pizza mit viel veganem Käse!
Auf unserem Weg zur Budapester Markthalle (die drinnen doch mehr wie eine Metzgerei aussah, was uns rasch verscheuchte) hielten wir in einem indisch-angehauchten Restaurant, Govinda. In diesem vegetarischen Buffet-Restaurant mit großem veganen Angebot stillten wir sehr günstig unseren Hunger mit Linseneintopf, Gemüsepfanne, Reis und Brot - insgesamt ein solides, wenn auch nicht besonders außergewöhnliches Angebot.
Gemüsepfanne, frittierter Paprika, Bulgur mit Seitan, brauner Reis und dazu Brot
Sowohl M's als auch mein Favorit war wohl die Hummus Bar in einer belebten Straße, in der Bars, Shops und Restaurants locken. Hier kann man sehr preisgünstig in veganem Hummus und Falafel schwelgen, dazu gibt es Pommes, arabische Salate und frisch gebackenes Brot - yumyumyum! Die Hummus Bar hat mehrere Locations in Budapest, davon sind einige rein vegetarisch, andere nicht - die veganen Schmankerl locken aber überall.
Hummus-Platte mit extra Kichererbsen, Tahini und Olivenöl, dazu Brot
Falafel-Teller mit Hummus und Salaten, und natürlich Brot
Für den Herrn auch eine Falafel-Platte, natürlich mit Pommes
Zwischendurch locken zahlreiche Saft-Läden, die frisch gepresste Frucht- und Gemüsesäfte anbieten, perfekt für den schnellen Vitamin-Kick.
Orange-Karotte-Mango und Erdbeer-Kiwi
Auch in Supermärkten wird man als VeganerIn fündig für ein schnelles Picknick zwischendurch: Mehr Hummus! Und ja, ich habe mein Körpergewicht in Hummus gegessen. Als Nachspeise gibt es richtig gute Schokolade, gefüllt mit Ananascreme, auch in jedem Supermarkt erhältlich!
Schnelles Picknick...
... mit leckerer Nachspeise!
Wir haben ein abwechslungsreiches, entspanntes Wochenende in Budapest erlebt, voll mit neuen Eindrücken, und natürlich auch mit köstlichem Essen!









