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Senin, 15 April 2013

Vegan Bake Sale Salzburg - Aktivismus im Alltag


Heute geht es nicht um Rezepte, Reisen, oder die neuesten veganen Schuhe. Heute geht es darum, wie wir unseren veganen Lebensstil mit Aktivismus in die Welt hinaustragen.

Ich sehe mich selbst nicht als Aktivistin. Wenn ich an Aktivismus denken, denke ich zu allererst an die tapferen Menschen, die sich an Bäume ketten, nackt gegen Pelz demonstrieren, oder vernachlässigte Hühner aus Farmen befreien. Das sind ziemlich große Fußstapfen, und sie können einen leicht einschüchtern. Nicht jeder von uns hat den Mut, Käfige in Versuchslaboren aufzuschneiden, und nicht jeder fühlt sich wohl, wenn er auf Demos Plakate schwingt. Aber nur, weil die Fußstapfen groß sind, können kleine, feine Schritte doch ebenso ans Ziel führen. Aktivismus kann so vielfältige Formen annehmen, wie es verschiedene Persönlichkeiten gibt - und oft sind die kleinen Dinge genauso effektiv wie die großen Gesten. Darum: Selbst wenn ihr euch nicht als Aktivisten oder Aktivistin seht, könnt ihr Veganismus trotzdem in die Welt hinaustragen.


Eine großartige Möglichkeit, um für ein veganes Leben aktiv zu werden, ist für andere Menschen Essen zuzubereiten. Nichts lässt Vorurteile so im Hals stecken bleiben wie eine köstliche vegane Mahlzeit. Vor einem überquellenden Buffet an veganen Leckereien hört man selten die Frage "Was kannst du denn dann noch essen?". Darum: Ladet Freunde und Freundinnen, Onkel, Tanten, Arbeitskollegen und Nachbarn ein, kocht eure besten veganen Rezepte, und füttert eure Gäste, bis sie nur mehr herumkugeln können. Darin besteht seit Jahren meine Strategie, und es stimmt: Liebe geht durch den Magen. Denn nichts öffnet das Herz und den Geist mehr für einen anderen Weg als ein Bauch voll mit veganem Essen. 


Genau auf diesen Effekt zielt der Vegan Bake Sale ab: Bei diesem Kuchenbazar werden vegane Köstlichkeiten gegen Spenden für einen wohltätigen Zweck unter das hungrige Volk gebracht. Dadurch entsteht eine Win-Win-Situation: Einerseits gehen die Einnahmen an eine gute Sache, andererseits werden die Kunden und Kundinnen mit köstlichem veganem Gebäck und - huch - veganen Ideen in Form von Flyern, Broschüren, und netten, veganen Personen konfrontiert. Wirklich Win-Win für alle - ka-ching.


In Salzburg findet der nächste Vegan Bake Sale am 26. Mai im Rahmen des fairkehrten Festes in der Schallmooser Hauptstraße statt, organisiert von der Euren. Die Einnahmen gehen an die Vegane Gesellschaft Österreich, den Gnadenhof Tierparadies Schabenreith und die Organisation RespekTiere. Und ihr könnt darauf wetten, dass ich die Ärmel ziemlich weit hochkrempeln werde, um die besten veganen Kuchen, Cookies und Cupcakes aufzutischen. Wer Lust hat, mitzubacken, wir suchen noch dringend nach fleissigen Bäckerinnen und Bäckern, die eine vegane Mehlspeise für den Vegan Bake Sale spenden möchten - Rezeptideen gibt es auch für Ungeübte hier. Bitte meldet euch doch unter bakesalesalzburg@gmx.at oder auf Facebook.


Wenn ihr nicht in Salzburg wohnt, und selbst einen Vegan Bake Sale veranstalten möchtet, meine Erfahrungen des letzten Jahres und viele Tipps habe ich hier festgehalten. Und selbst wenn ihr nicht die Zeit oder die Örtlichkeiten für einen Bake Sale habt, es geht natürlich auch im Kleinen: Ein hübscher veganer Kuchen, ein paar Cookies, nett verpackt in bunten Säckchen, ein Tisch samt Spendenglas im Aufenthaltsraum eurer Arbeit - auch so kann man Geld für eine gute Sache sammeln und gleichzeitig der Welt vegane Köstlichkeiten präsentieren. Kleine Schritte führen ebenso ans Ziel, und eigentlich ist ja der Weg das Ziel - und der Weg wird viel interessanter mit einem veganen Cupcake in der Hand.

Minggu, 07 April 2013

Pasta con Chorizo

Auf der Veggie-Planet hatte ich das Glück mit Alf Waibel vom Vegourmet Veganversand ein wenig über sein Geschäft, Reisen und neue Produkte zu plaudern. Dann durfte ich sogar exklusiv die neuen Sorten vegane Chorizo testen, die bald im Vegourmet Veganversand erhältlich sein werden!

Vegane Wurst-Sorten gibt es mittlerweile viele, selten habe ich aber erlebt, dass so viel Liebe zum Detail hineingesteckt wird - beim Verspeisen der Chorizo wird klar, dass hier jemand Wert auf die würzigen, mediterranen Aromen legt, und das schmeckt man auch. Die Chorizo wird in verschiedenen Sorten erhältlich sein: Von feurig bis mild ist für jeden Geschmack etwas dabei, und sie ist genau richtig für diejenigen, die sich nach etwas kulinarischem Urlaub im Süden sehnen. 


Einen Teil der Chorizo haben wir pur mit etwas Brot und Wein verspeist - auch so macht sie eine sehr gute Figur - ein Teil wurde in einem Nudelgericht verwendet, das endlich nach Sommer schmecken soll: Frisches Gemüse und das feurige Aroma der Chorizo zusammen mit Pasta lassen einen an Ferien, eine lauschige Veranda an einem warmen Sommerabend und Essen mit guten Freunden denken. Und weil ich Pasta in Form von Disney-Figuren verwendet habe, war ich in Gedanken ohnehin gleich wieder im Urlaub.


Pasta con Chorizo (für drei bis vier Personen)

200 Gramm kurze Nudeln
1 - 2 EL Olivenöl
180 Gramm vegane Chorizo, feurig (oder Räuchertofu für Pasta con Tofu)
1 große Zwiebel, gewürfelt
1 Zucchini (ca. 300 Gramm), in Scheibchen
3 Zehen Knoblauch, gepresst
2 große Tomate, gewürfelt
4 EL Wasser (von den kochenden Nudeln abgeschöpft)
2 EL Hefeflocken
½ TL Paprikapulver
Salz 
frisch gemahlener Pfeffer

Nudeln nach Packungsanleitung bissfest kochen. In einer  Pfanne das Öl erhitzen, darin die Chorizo kräftig anbraten. Dann die Zwiebel, Zucchini, und Knoblauch hinzufügen und anbraten, bis die Zucchini fast bissfest ist, dann eine der Tomaten hinzufügen und weiter braten, bis das Gemüse durch ist. Vom Herd nehmen, mit dem Wasser, Hefeflocken, Paprikapulver, Salz, und Pfeffer vermischen, dann über die Nudeln leeren und gut durchrühren. Die zweite Tomate frisch unterheben und noch ein paar Minuten ziehen lassen. Als Dekoration passt frischer Koriander oder Petersilie.

Selasa, 19 Maret 2013

Softcake Cupcakes von der Veggie Planet


Dieses Wochenende ging die vegane Messe "Veggie Planet" in Salzburg über die Bühne, und ich durfte in einer kleinen Show Tipps und Tricks zum veganen Backen geben und Cupcakes live backen. Ich entschied mich zu diesem Anlass dafür, das populäre Softcake-Rezept in Cupcakes zu verwandeln. Auch wenn ihr es nicht zur Messe geschafft habt, hier gibt es nun das Rezept für Softcake Cupcakes in sogar zwei Varianten - ihr habt die Wahl, ob ihr die Cupcakes lieber mit Schokoladenglasur oder Kakaocreme verzieren möchtet!



Softcake Cupcakes (für 12 Cupcakes)

Für den Teig
270 Gramm Mehl
180 Gramm Zucker
2 Packungen Bourbon-Vanille-Zucker
¾ TL Salz
¼ TL Natron
¾ TL Backpulver
100 ml Öl
Abrieb von 2 Bio-Orangen (fein geraspelte Schale)
180 ml Flüssigkeit (Saft der ausgepressten Orangen + etwas Wasser oder gekaufter Orangensaft)

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinform mit Papierförmchen auslegen.
Mehl, Zucker, Vanille-Zucker, Salz, Natron und Backpulver vermischen. Öl, Abrieb der Orangen und Flüssigkeit vermischen und zu den trockenen Zutaten geben. Mit einem Löffel zu einem glatten Teig verrühren und auf die Förmchen aufteilen. 15 bis 17 Minuten bei 180 Grad backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Cupcakes gestochen, sauber wieder herauskommt. Ganz auskühlen lassen.

Für die Kakaocreme
200 Gramm Alsan (vegane Margarine), weich
150 Gramm Staubzucker
50 Gramm Kakaopulver

Alsan und Staubzucker mit einem Handmixer gut verrühren. Kakaopulver hinzugeben und zu einer glatten Creme vermixen.

Für die Schokoladenglasur
70 Gramm vegane Schokolade / Kuvertüre
5 – 6 EL Sojamilch
Prise Zucker

In einem Topf bei sehr geringer Hitze die Schokolade mit der Sojamilch vorsichtig schmelzen, nach Geschmack Zucker hinzufügen.

Zum Zusammensetzen
Helle Marmelade (z. B. Marille, Pfirsich oder Orange)

Die Cupcakes mit einem Klecks Marmelade bestreichen. 
Für die Variante mit Kakaocreme die Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf den Cupcake dressieren. 
Für die Variante mit Schokoladenglasur die warme Glasur vorsichtig auf die Cupcakes streichen.


Minggu, 03 Maret 2013

Mhmmm..... vegane Mohnschnecken!

Ich liebe faule Sonntage. Solche, an denen man den ganzen Tag im Pyjama auf der Couch sitzen kann, seine Lieblingsserien auf DVD ansieht, und nahtlos vom Nachmittagskaffee zum Aperitif übergeht. Meistens bin ich an solchen Sonntagen auch zu faul, um groß aufzukochen, immerhin ruft die Couch nach mir. 


Etwas Süßes sollte es aber trotzdem geben, und Zimtschnecken bieten sich besonders in den kälteren Monaten an. M ist aber nach Weihnachten kein besonderer Fan von Zimt, und jede Speise, in der sich Zimt befindet - ob es nun ein indisches Curry mit Garam Masala oder Kakao mit Zimt ist - schmeckt dann seiner Meinung nach (und zu meinem Ärgernis) "weihnachtlich". Darum haben die Zimtschnecken eine neue Füllung bekommen: Mohn. Der saftige, weiche Germteig mit der süßen Mohnfüllung macht meinen Sonntag noch etwas schöner. Zwar ist es ein wenig Arbeit, den Teig zu kneten, aber danach kann man sich gleich wieder ausruhen, immerhin muss der Teig auch noch aufgehen. Nach der Anstrengung kann  man sich mit einer köstlichen, aromatischen Mohnschnecke belohnen - perfekter wird es am Sonntag nicht!


Mohnschnecken

Teig:
1 EL gemahlene Leinsamen
3 EL Wasser 
250 Gramm Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Zucker
½ TL Salz
25 Gramm vegane Butter, weich (z. B. Alsan aus dem Bio-Markt)
125 ml Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch), lauwarm

Füllung:
Weiche vegane Butter
100 Gramm gemahlener Mohn
70 Gramm Zucker
50 ml Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch)

Leinsamen sehr gut mit Wasser verquirlen und für einige Minuten beiseite stellen. Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz vermischen. Butter, Leinsamen mit Wasser und Sojamilch hinzufügen und einige Minuten zu einem glatten Teig verkneten, bis der Teig glänzt und nicht mehr zu klebrig ist (andernfalls noch etwas Mehl hinzugeben). Mit einem Tuch bedecken und an einem warmen Ort etwa 1 1/2 bis 2 Stunden rasten lassen, bis sich der Teig etwa verdoppelt hat. 
Dann den Teig in etwa rechteckig dünn ausrollen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Für die Füllung Mohn mit Zucker und Sojamilch zu einer glatten Paste verrühren. Die restliche vegane Butter dünn auf den Teig streichen, darüber die Mohnfüllung gleichmäßig verteilen. Dann den Teig der langen Seite nach aufrollen und mit einem scharfen Messer in etwa 3cm dicke Schnecken schneiden. In eine gefettete Form setzen und bei 180 Grad etwa 25 backen, bis sie oben leicht gebräunt sind. Wer mag, glasiert die Mohnschnecken noch mit etwas Zuckerguss: Ein paar Esslöffel Sojamilch (oder Wasser) mit reichlich gesiebten Staubzucker verrühren.


Minggu, 17 Februari 2013

Vegane Phở - Vietnamesische Nudelsuppe

Eine neue Arbeitskollegin kommt aus Vietnam und hat uns vor kurzem mit ihrer Kochkunst beglückt. Netterweise gab es für mich als Veganerin ein eigenes Gericht, knusprige Nudeln mit Gemüse, die wirklich ausgezeichnet waren. Aber während ich meine Nudeln aß, beäugte ich trotzdem etwas neidisch das Essen der anderen: Phở. Phở ist im Prinzip ein vietnamesischer Nudeltopf, dessen wichtigste Zutat eine kräftige, aromatische Brühe ist, die dann mit breiten Reisnudeln, knackigem asiatischem Gemüse, frischen Kräutern und Chilli-Sauce serviert wird. Ich liebe herzhafte Suppen - nichts finde ich besser, als das Essen mit einem Löffel zu schlürfen. Dummerweise gab es für mich ein großes Hindernis, das mich von diesem Phở-Erlebnis abhielt: Die Suppe bekommt ihren Geschmack durch Rindfleisch und, ja, auch Rinderknochen - nichts also, was ich gerne serviert bekommen würde.



Die Vorstellung dieser köstlichen Suppe blieb mir aber im Gedächtnis, und ich beschloss, sie nachzukochen. Da das Fleich doch viel Aroma abgibt, tüftelte ich einige Zeit an dem Rezept für die Brühe, immerhin ist sie das Kernstück jeder guten Phở. Viele Gewürze, Suppengemüse und als besondere Note getrocknete Shiitake-Pilze verleihen aber der Brühe nun die herzhafte Note, die ich gerne haben wollte. 



Aufwendig ist Phở nicht zu kochen, ihr braucht nur die passenden Gewürze (die ich empfehle, aus dem Asialaden zu kaufen) und ein wenig Zeit, um die Brühe köcheln zu lassen - aber da die Brühe am nächsten Tag fast besser schmeckt, lässt sie sich sehr gut vorbereiten.
Phở ist genau das richtige Essen, um eure Gäste mit den exotischen Aromen zu beeindrucken - aber Vorsicht, zu einem romantischen Dinner würde ich sie nicht servieren, da man Phở fast nicht ohne Schlürfen essen kann.


Vegane Phở (3 Portionen)

Brühe
1 EL Öl
1 ½ EL Koriandersamen, leicht zerstoßen
2 TL Cuminsamen, leicht zerstoßen
1 TL Fenchelsamen
3 Stück Sternanis
1 Zimtstange
80 Gramm Karotten, geschält, in groben Scheiben
50 Gramm Sellerie, geschält, in groben Würfeln
30 Gramm Lauch, gewaschen, in grobe Ringe geschnitten
30 Gramm Peterwurzen (oder mehr Sellerie), geschält, in groben Stücken
1 kleine Zwiebel, geschält, geviertelt
8 Zehen Knoblauch, geschält, halbiert
10 Gramm Ingwer, geschält, in groben Scheiben
8 Gramm getrocknete Shiitake-Pilze (kurz abgewaschen)
1,6 Liter Wasser
1 - 1 1/2 TL Salz
3 EL Sojasauce (oder mehr nach Geschmack)
2 ½ TL braunen Zucker
10 Gramm frischer Koriander (inkl. Stiele)

Einlage
250 Gramm breite Reisnudeln (oder mehr, wenn ihr auf Nudeln steht)
180 Gramm Baby Pak Choy
1 EL Öl
200 Gramm Räuchertofu
Pro Teller eine Handvoll Sojasprossen (Mungobohnensprossen)
Frischer Koriander

Zum Servieren
Frischer Koriander
Chillisauce (z. B. Sriracha aus dem Asialaden)
Limetten, geviertelt
Sojasauce

Öl in einem großen Topf erhitzen, Gewürze dazu geben und unter Rühren auf mittlerer Hitze anrösten, bis sie zischen und angenehm duften. Das Gemüse (Karotten, Sellerie, Lauch, Peterwurzen, Zwiebel, Knoblauch) und Ingwer dazugeben, zwei bis drei Minuten mitrösten. Dann mit Wasser aufgießen, getrocknete Shiitake-Pilze, Salz und Sojasauce dazugeben. Die Brühe mit Deckel zum Kochen bringen, dann Temperatur etwas verringern und für etwa eineinhalb bis zwei Stunden köcheln lassen. Nach 30 bis 40 Minuten den frischen Koriander hinzufügen und mitköcheln lassen.
Nach Ende der Kochzeit sollte das Gemüse sehr weich sein. Ein feinmaschiges Sieb über eine Schüssel legen, und die Brühe hineinleeren, um sie abzuseihen. Das Gemüse mit einem Löffel im Sieb gut auspressen, damit das ganze Aroma in die Brühe fließt.
Reisnudeln nach Packungsanleitung gar kochen, abgießen, abschrecken und beiseite stellen. Baby Pak Choy waschen, in Stücke schneiden, dabei die Blätter zur Seite legen. Räuchertofu halbieren und in dickere Streifen schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, den Räuchertofu von beiden Seiten knusprig anbraten. Kurz die Stiele des Pak Choy hinzufügen, ein bis zwei Minuten mitbraten, dann die Blätter dazugeben, bis sie leicht zusammengefallen sind.
Zum Anrichten die Reisnudeln in einen tiefen Teller geben, darauf kommt etwas Tofu und Pak Choy, eine Handvoll Sojasprossen und frischer Koriander. Die sehr heiße Suppe darüber schöpfen, sofort mit Stäbchen und einem Löffel servieren, dazu Limetten, scharfe Chillisauce und mehr Sojasauce reichen.

Minggu, 09 Desember 2012

Kokosberge und Joghurtkipferl - vegane Weihnachtsbäckerei

Meine Mutter und ich backen gemeinsam Kekse, seit ich stehen kann (wobei ich denke, dass ich heute hilfreicher bin als damals). Jedes Jahr freue ich mich auf dieses Ritual - wir stechen Kekse aus, hören laut Musik, trinken etwas Sekt, lachen, verbrennen uns die Finger, und am Ende wurden zahlreiche Kekse produziert, die Wohnung riecht nach Weihnachten und wir haben Teig in den Haaren. Mein Umstieg zum Veganismus hat an diesem Ritual nichts geändert: Nach wie vor backen wir gemeinsam, und die Kekse schmecken noch immer genauso gut. Neben den klassischen Sorten, deren Rezepte ihr hier findet, haben wir heute zwei neue Sorten dazu gebacken: Joghurt-Kipferl und Kokosberge, die wirklich sehr köstlich geworden sind. Besonders gut schmecken mir die Kokosberge, da ich an Weihnachten einfach nicht genug Kokos bekommen kann!
 


Kokosberge

4 TL Ei-Ersatz Pulver, vermischt mit 5 - 6 EL Wasser (ich arbeite mit der Marke "Orgran" aus Onlineshops)
2 EL Sojamilch
80 Gramm Kokosflocken
50 Gramm Staubzucker
1 Packung Bourbon-Vanillezucker
20 Gramm Vollkorn-Mehl

Ei-Ersatz mit Wasser, Sojamilch und Zucker sehr gut verrühren, und kräftig mit dem Schneebesen vermischen. Mehl und Vanille-Zucker einrühren, und als letztes die Kokosflocken unterheben. Teelöffelweise auf ein Blech mit Backpapier setzen, und 10 bis 12 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad backen, bis die Kokosberge leicht gebräunt sind.  




Joghurtkipferl

230 Gramm vegane Butter (z.B. Alsan)
330 Gramm Mehl
Prise Salz
2 Portionen Ei-Ersatz,fertig angerührt (ich arbeite mit der Marke "Orgran" aus Onlineshops)
6 EL Soja-Joghurt, natur
reichlich Erdbeermarmelade, erwärmt
Staubzucker

Aus Butter, Mehl, Salz, Ei-Ersatz und Soja-Joghurt einen glatten Teig kneten, und den Teig etwa eine halbe Stunde rasten lassen. Dann die Hälfte des Teigs zu einem Rechteck ausrollen (funktioniert am besten zwischen zwei Lagen Backpapier), etwas zurechtschneiden, damit es "rechteckiger" wird, und in kleine Rechtecke schneiden, daraus dann Dreiecke machen. Jeweils ein Dreieck mit etwas Marmelade versehen, und zur Spitze hin aufrollen, um ein Kipferl zu formen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa bis 15 Minuten backen lassen, dann gleich dick mit Staubzucker bestreuen.

Minggu, 11 November 2012

Pumpkin Spice Latte - selbstgemacht und vegan!

Neuer Job, neues Glück... und ganz viel zum Um- und Eingewöhnen! Momentan wird an der  Kochfront daher nur das Nötigste ausgeführt, damit M und ich nicht verhungern, und trotzdem ein paar Vitamine in unser System wandern. Pasta-Gerichte, Sandwiches und ja, auch Tiefkühl-Gemüse sind darum gerade ein wichtiger Bestandteil meines kulinarischen Repertoires - denn wenn ich abends mit knurrendem Magen nach Hause komme, möchte ich so wenig Zeit wie möglich am Herd verbringen!


Für eine kleine Belohnung am Wochenende habe ich mir aber einen Pumpkin Spice Latte zusammengemixt - ein herbstlicher, aromatischer Drink wie in einer populären Kaffee-Kette, für den man aber die eigenen vier Wände nicht verlassen muss!
Übrigens empfehle ich es sehr, einen Teil der Kürbis-Ernte zu dünsten, zu pürieren und portionsweise einzufrieren - pürierter Kürbis eignet sich nämlich nicht nur für Pumpkin Spice Latte, sondern auch für leckere Kürbis-Kekse, Kürbis-Muffins und für rasche Kürbis-Suppen!


Dieses Rezept ist nur eine Idee, ihr könnt damit herumspielen - den Kaffee weglassen für eine leckere Kürbis-Milch, die Gewürze variieren (mehr Zimt, mehr Muskat, etwas Garam Masala hinzugeben), den Drink mit Vanille-Sojamilch zubereiten - lasst eurer herbstlichen Kreativität freien Lauf!


Pumpkin Spice Latte

150 ml Sojamilch (oder Pflanzenmilch nach Geschmack)
200 ml fertig gebrühter, starker Kaffee
1 gehäufter EL Kürbis-Püree
1/8 - 1/4 TL Zimt
1 Prise Muskat
1 - 2 TL brauner Zucker, oder mehr nach Geschmack
vegane Schlagsahne
zum Dekorieren: Zimt, Zimtstangen, Muskat, Schoko-Raspel...

Milch in einem Topf erhitzen, und den Zucker darin auflösen. Kürbis-Püree und Gewürze einrühren, zum Köcheln bringen, von der Flamme nehmen und mit einem Pürierstab gut vermixen, dabei etwas aufschäumen. Den Kaffee hinzufügen, in ein großes Glas oder einen Becher füllen, und mit veganer Schlagsahne dekorieren.

Minggu, 28 Oktober 2012

Einfaches Super-Power-Frühstück (mit Chia!)

Wenn ich morgens aufstehe, brauche ich etwas zu essen. Ich weiß, manche von euch sehen das anders, aber es ist in Wahrheit nur eine Angewohnheit - und ich funktioniere einfach besser, wenn ich nicht mit leerem Magen aus dem Haus gehe. Und nein, ich spreche hier nicht von einem riesigen Teller mit veganen Waffeln, sondern von einer Kleinigkeit, die meinen Magen auf Betriebstemperatur bringt. Meistens ist das ein Becher Soja-Joghurt oder ein Stück Toast, aber eigentlich suche ich immer ein kreativeres, besseres Frühstück. Das Problem ist nur, dass ich am Morgen ganz wenig Zeit darauf verwenden möchte, um etwas zuzubereiten, denn alles andere verursacht sofort schlechte Laune, Fluchen und gelegentlich Streitereien mit M, und das möchte nun wirklich niemand.


Jetzt habe ich dieses tolle Power-Frühstück entdeckt, das sich bequem am Vorabend (oder am Vor-Vorabend) zuzubereiten lässt, und morgens nur noch gelöffelt werden möchte. Durch die herzhaften Haferflocken und dem cremigen Soja-Joghurt und Apfelmus füllt es den Magen und versorgt einen mit ausreichend Energie, um durch den Vormittag zu kommen. Die Geheimwaffe sind aber Chia-Samen, die nicht nur voll mit Vitaminen, Antioxidantien, Mineralien und vor allem mit Omega-3-Fettsäuren sind (nimm das, Fischöl!), sondern die auch noch für eine tolle Konsistenz des Power-Frühstücks sorgen, weil sie alles in eine Art cremigen Pudding verwandeln.


Lange Rede, kurzer Sinn: Ein wirklich nahrhaftes, sehr einfaches, aber vor allem super-leckeres Frühstück (ich finde, es schmeckt etwas wie Apfelstrudel-Pudding), von dem sich sogar der absolute Frühstücksverweigerer M langsam, aber sicher überzeugen lässt.


Super-Power-Frühstück mit Chia-Samen (für einen Frühstücker)

50 Gramm Haferflocken
60 Gramm Soja-Joghurt natur (ein halber kleiner Becher)
60 Gramm Apfelmus
1/2 TL Zimt
1 1/2 TL Agavensirup (oder Zucker)
70 ml Sojamilch
2 TL Chia-Samen*

Am Vorabend alle Zutaten in einer Schüssel gut miteinander vermischen und im Kühlschrank über Nacht aufbewahren. Es hält sich problemlos einige Tage dort! Wer möchte, kann es vor dem Essen auch noch etwas aufwärmen.
*Chia-Samen bekommt ihr im Online-Versand oder im gut sortierten Reformhaus. Alternativ könnt ihr auch gemahlene Leinsamen verwenden, die aber nicht einen so starken Pudding-Effekt haben.


Was ist euer liebstes Frühstück - vielleicht auch etwas mit Chia-Samen!?

Minggu, 14 Oktober 2012

Pikante Pancakes mit Käse und Zwiebel - einfach herzhaft!

Manchmal hat man hochtrabende Pläne, und dann passiert dazwischen das Leben. Trotzdem kommen oft die wunderbarsten Sachen dabei heraus, auch wenn nicht immer alles so verläuft, wie man es gedacht hätte.


Ich hatte für M und mich ein entspanntes Sonntagsfrühstück geplant, mit süßen Pancakes, hausgemachtem Zwetschkenröster (von M's Mama) und viel Milchkaffee. So weit der Plan. Tatsächlich besuchten wir am Vorabend die Lange Nacht der Museen, bei der lokale Museen bis nach Mitternacht geöffnet haben. Es gibt Sonderprogramme, besondere Austellungen, jede Menge gut gelaunter Besucher und Besucherinnen, Bands in schöner Umgebung, das eine oder andere Gläschen Alkohol und vor allem: Ganz schön viele Meter, die man zu Fuß zurücklegt. Sicher nicht die schlechteste Art, sich eine Nacht um die Ohren zu schlagen.

Etwas... ähm, mollige Stiere in Red Bull's Hangar 7

Blick von der Salzburger Festung auf die Stadt (wo ich wohl mehr von den Fledermäusen fasziniert war als von der Festung selbst)

Nächtlicher Residenzplatz

Das Problem nach dieser langen Nacht war nur, dass wir zunächst zwei Stunden später als geplant aufstanden. Die Zeit für's Frühstück war also längst überschritten, und es ging eher auf das Mittagessen zu. Außerdem hatte weder M und ich noch Lust auf süße Pancakes - deftig und pikant sollte es sein; etwas, das mit viel Aroma den Magen füllt
Ich hatte noch eine Packung des Santecianos im Kühlschrank, ein toller veganer Käse vom Vegourmet Veganversand, der selbst schon einen angenehmen Geschmack hat und sich durch seine härtere Konsistenz perfekt zum Raspeln eignet. So war die Idee von Pancakes mit Käse und Zwiebel geboren, und trotz des relativ simplen Rezepts waren sie ein Volltreffer - luftig, würzig und herzhaft



Am besten schmecken sie, wenn man sie mit etwas Dip serviert: Das kann ein veganer Joghurt-Dill Dip sein, aber auch ein Chutney oder sogar etwas Ketchup und Senf machen sich  wunderbar dazu. Übrigens: Sie schmecken nicht nur als Kater-Frühstück ausgezeichnet, sondern auch als rasches Abendessen mit einem Salat oder als Lunch im Büro, denn auch kalt machen sie immer noch eine gute Figur. Und so waren weder M noch ich enttäuscht, dass wir von unseren ursprünglichen Plänen abgekommen sind - manchmal muss man einfach loslassen, nicht wahr?

Pikante Pancakes mit Käse und Zwiebel (für etwa 5 Stück)

1 Zwiebel, fein gewürfelt
2 Zehen Knoblauch, gepresst
1 EL Öl

250 Gramm Mehl
1 Päckchen Backpulver
1/4 - 1/2 TL Salz
1 Messerspitze Muskat
120 Gramm veganen, geraspelten Käse, z.B. der leckere Santeciano
350 ml Sojamilch

Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne mit dem Öl anschwitzen, bis der Zwiebel leicht gebräunt ist. In der Zwischenzeit das Mehl, Backpulver, Salz und Muskat verrühren. Dann die Sojamlich dazugeben, und den Käse sowie Zwiebel und Knoblauch unterheben. Ein paar Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit eine Pfanne (Anti-Haft oder leicht eingeölt) auf mittlerer Hitze erwärmen. Mit einer Schöpfkelle einen Teil des Teigs in die Pfanne geben, und die Pfanne mit einem Deckel bedecken. Wenn der Pancake oben etwas trocken aussieht, den Pancake vorsichtig umdrehen und auf der anderen Seite zu Ende braten. Warm servieren.

Minggu, 07 Oktober 2012

Cremiger Nudelauflauf für kalte Tage

Mittlerweile lebe ich etwa vier Jahre vegan, und ich erinnere mich immer noch gerne an meine Anfänge zurück - als alles noch neu und aufregend war. Da gab es meine ersten veganen Muffins, meinen ersten Urlaub als Veganerin und natürlich all die Gerichte, die ich damals gerne gekocht habe. 
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber M und ich haben Phasen, in denen wir von manchen Speisen nicht genug bekommen können, und die wir dann in allen Variationen essen, wie Risotto, Sandwiches, oder Pizza. Die Übergänge zwischen den einzelnen Phasen sind aber fast unmerklich, denn plötzlich entdecken wir ein neues Leibgericht, und der letzte Favorit rückt in den Hintergrund. Schade eigentlich, denn in Bezug auf Essen ist mein Gedächtnis nicht das beste - manchmal fällt mir nicht mal mehr ein, was ich vor zwei Tagen gegessen habe - und so geraten wunderbare Speisen in Vergessenheit. Meistens ist es dann M, der dann mit glänzenden Augen sagt: "Können wir nicht wieder mal XYZ essen, weißt du noch?" Und genauso war es auch bei diesem Nudelauflauf, den wir vor Jahren regelmäßig gegessen habe, den ich aber trotzdem seit langer Zeit nicht mehr zubereitet habe. 
In Reminiszenz an meine veganen Anfänge hier also der Nudelauflauf (zu eurer Unterhaltung, ich hatte ihn 2009 schon einmal gepostet - der Blog ist wirklich weit gekommen), der übrigens ursprünglich vom Veg News Magazine stammt: Mit einer wunderbare Sauce, die pikant, cremig und einfach beruhigend schmeckt, ist das genau das richtige für die kalten Abende, die uns bevorstehen. Und er beeindruckt übrigens auch eure nicht-veganen Freundinnen und Freunde, versprochen.

 Der Auflauf (ohne Brösel)...

Cremiger Nudelauflauf (für 3 - 4 Personen)

2 Scheiben Toast oder Brot, vegan
10 Gramm vegane Butter, z.B. Alsan Bio

260 Gramm kurze Nudeln, z.B. Penne
50 Gramm Cashews
2 Zehen Knoblauch, gepresst
1 EL Zitronensaft
1 - 1 1/2 TL Salz
40 Gramm vegane Butter
3/4 TL Senf
70 Gramm Karotten
60 Gramm Zwiebel
180 Gramm Kartoffeln
250 ml Wasser
2 EL Edelhefeflocken
150 Gramm TK-Erbsen

Das Brot in einer Küchenmaschine oder einem Mixer gemeinsam mit 10 Gramm der veganen Butter zu feinen Bröseln verarbeiten. Beiseite stellen.
Die Nudeln in Salzwasser bissfest kochen. 
In der Zwischenzeit die Cashews in einer Küchenmaschine oder einem Mixer gut zerkleinern (einige übrige Stückchen sind in Ordnung). Knoblauch, Zitronensaft, Salz, vegane Butter und Senf hinzufügen und zu einer feinen Paste mixen.
Karotten, Zwiebel, und Kartoffeln grob schneiden. Mit dem Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, und kochen, bis das Gemüse weich ist. Samt dem Wasser (!) zu der Cashew-Paste geben, Edelhefeflocken dazugeben und alles zu einer glatten Sauce pürieren.
Die Sauce mit den Nudeln vermischen, die Erbsen unterheben (sie können ruhig noch gefroren sein). 
Einen Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Nudeln in eine ofenfeste Form füllen (muss nicht eingefettet werden), mit den Bröseln bestreuen und etwa 25 bis 30 Minuten backen, bis die Brösel gebräunt sind. Genießen!

Wäre gerne etwas Fett von der veganen Butter sparen möchte, kann diese etwas reduzieren und dafür ein paar mehr Cashews in die Sauce pürieren.

... und mit Brösel (vor dem Backen)

Gibt es bei euch Phasen, in denen ihr immer wieder die gleichen Gerichte esst?

Senin, 10 September 2012

Rezepte für den veganen Herbst

Bei C und M geht es gerade rund - Abschlussarbeiten wollen geschrieben und neue Jobs gefunden werden. Veränderungen sind ganz schön aufwendig - wer hätte das gedacht? Ich koche zwar noch und ich esse auch nach wie vor, aber alles muss heutzutage schnell und einfach gehen. Mit einem Wort: Nicht gerade Material für diesen Blog, denn besonders kreativ ist das, was in meinen Magen wandert, momentan nicht. Aber wie immer gibt es Licht am Ende des Tunnels, und ich freue mich auf die Zeit, in der ich wieder in Ruhe am Herd stehen kann. Bis dahin gibt es für euch ein Best Of Totally Veg!: Inspirationen für die herbstliche Küche. Ja, endlich: Der Herbst ist da, und ich freue mich darüber, immerhin ist der Herbst meine allerliebste Jahreszeit, die natürlich durch leckere Rezepte gefeiert werden soll.


Kürbiskernpesto
Kürbisse sind die Essenz des Herbsts, und dieses feine Pesto macht sich wunderbar auf Nudeln oder frisch getoastetem Baguette.

Kartoffelgulasch
Wenn es draussen kälter wird, sehne ich mich nach wärmenden Eintöpfen, wie diesem klassischen österreichischen Kartoffelgulasch. Wer möchte, schneidet noch ein, zwei vegane Würstel hinein.


Kürbis-Eintopf
Dieser Eintopf ist nicht nur leicht nachzukochen, sondern schmeckt auch ausgezeichnet - und sogar noch besser am nächsten Tag.

Chinakohl-Curry
Bald findet man auch wieder zarten Chinakohl im Gemüseregal. Anstatt ihn in den ewig gleichen Salat zu verwandeln, probiert ihn doch einmal in einem pikanten Curry, denn er schmeckt auch leicht angebraten ganz wunderbar.


Linsen-Suppe
Natürlich schmecken alle Varianten von Suppe im Herbst besonders gut, aber ich liebe Linsen-Suppe, weil sie einfach zuzubereiten und blitzschnell fertig ist.


Makkaroni-Auflauf mit Käse
Endlich wieder deftige Aufläufe! Dieser hier ist wunderbar cremig und herzhaft - genau richtig für kühle Herbstabende.

Apfeltorte mit Zimtcreme und Puddingfüllung
Eine vanillige Torte mit fruchtigen Äpfeln und zweierlei Creme - yum.

Saftiger Apfelkuchen
Ohne Creme und ganz schlicht, aber nicht weniger köstlich und perfekt zum Kaffee


Apfelkuchen, ganz einfach
Wenn es wirklich schnell gehen muss: Ein Dessert aus vier Zutaten. Wer möchte, serviert dieses Blitzdessert mit einer Kugel veganem Eis oder etwas veganer Sahne.


Chocolate Chip Pumpkin Cookies
Natürlich schmeckt Kürbis nicht nur pikant, sondern auch süß, wie in diesen köstlichen, weichen Cookies.


Kürbismuffins zum Frühstück
Ein schöner Grund, um aufzustehen: Süße Kürbismuffins.

Welche Rezepte könnt ihr für den Herbst besonders empfehlen?

Minggu, 19 Agustus 2012

Meine vegane Sommerparty - Menü, viele Bilder und süße Rezepte!

Wie ihr schon im letzten Artikel gelesen habt, haben M und ich zu einer Party mit komplett veganem Buffet geladen. Das Motto war, wie auch schon vergangenes Jahr, "Piraten im Garten", wobei die Piraten heuer Lust auf Veggie Burger entwickelten und sich das Buffet darum aufbaute. Viele der Speisen entstanden etwas aus dem Ärmel geschüttelt, da ich ständig am Kosten und Nachwürzen war, um veganes Essen so perfekt wie möglich zu präsentieren. Daher gibt es für vieles auch keine richtigen Rezepte, aber immerhin war ich so geistesgegenwärtig die Rezepte für die Desserts aufzuschreiben - Tropic Thunder Torte und Nougatmousse! Aber fangen wir doch von vorne an...

 Als Vorspeise servierten wir Pistazien zum Selberknacken und einen Teller Bruschetta mit Tomaten frisch aus dem Garten. Für das Topping einfach entkernte Tomaten würfeln, mit gepresstem Knoblauch, reichlich Basilikum, einem Schuss Essig, etwas Olivenöl und Salz mischen, kurz ziehen lassen und auf getoastetes Baguette geben.

Hier die Stars unserer Party: Die veganen Burger (die übrigens fertig gekauft waren von einer großen deutschen Diskonter-Kette), gemeinsam mit Maiskolben am Grill. Himmlisch!

Für das Beilagen-Buffet gab es Bohnensalat aus Kidneybohnen, weißen Bohnen, Mais, Zwiebel und einem Dressing aus Ketchup, Chili Pulver, Essig, Olivenöl, Cumin, Salz und einem Schuss Liquid Smoke.

Da ich Nudelsalat so sehr liebe, gab es gleich zwei Sorten davon. Hier die amerikanisch angehauchte Variante, Real American Pasta Salad, mit Erbsen, Mais und geraspelten Karotten, dazu ein Dressing aus viel veganer Mayonnaise, etwas Soja-Joghurt, Senf, Essig und frisch gemahlenem Pfeffer.

Der zweite Nudelsalat war italienisch angehaucht und bestand aus Antipasti: Klein geschnittene eingelegte Artischocken, getrocknete Tomaten und geröstete Paprika wurden mit etwas Mais, frischem Knoblauch und einem Dressing aus dem Gewürz-Öl der Artischocken gemischt.

Hier die ganze Pracht der Salate, dahinter noch die Burger Buns, rechts sieht man auch noch in der braunen Schüssel eine selbstgemachte Knoblauchsauce (aus Soja-Joghurt, veganer Mayonnaise, viel frischem Knoblauch und etwas Senf), dahinter eine selbstgemachte Kräuterbutter (etwas vegane Margarine weich werden lassen, mit vielen frischen gehackten Kräutern und frischem Knoblauch mischen und salzen).

Kurz vor Eröffnung des Buffets gesellten sich noch Ofen-Kartoffeln dazu, links oben (unter der Schatzkiste) gab es noch selbstgemachte Cocktailsauce (Soja-Joghurt, vegane Mayonnaise, viel Ketchup, Senf, etwas vegane Worcestershiresauce).

Hier mein Teller (der erste, wohlgemerkt) - ich habe das Foto geschossen, bevor ich den Burger mit Cocktailsauce ertränkt habe und den Maiskolben unter einem Berg von Kräuterbutter versteckt habe. So sieht es wenigstens noch halbwegs appetitlich aus!

Eine Party ist natürlich keine Party ohne Dessert. Bei dem piratigen Thema entschied ich mich für eine südliche, sommerlich angehauchte Torte, der M den Namen "Tropic Thunder" verpasst hat. Tropic Thunder ist nun also nicht nur der Film mit Tom Cruise's verstörendster Rolle, sondern auch eine wunderbar fruchtige, saftige, vegane Torte.

Serviert wurde die Torte mit einer Portion Nougat-Mousse, das ich in einen Schoko-Becher gefüllt habe. Die Schoko-Becher finde ich gelegentlich in Supermärkten, und horte sie dann (zu M's Leidwesen) in unserer zu kleinen Küche für Anlässe wie diesen. Das Mousse war ein großer Hit, perfekt für Nougat-Fans (ich bin übrigens kein besonders großer, aber M war selig).

Tropic Thunder Torte (Achtung, braucht etwas Vorbereitungszeit!)

Für den Teig
350 Gramm Mehl
250 Gramm Zucker
2 Packungen Bourbon-Vanillezucker
1 TL Salz
1 EL Backpulver
¼ TL Natron
160 ml Öl
250 ml Wasser
2 EL Zitronensaft
Eine Springform (26 cm) gut einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen. Ofen auf 180 Grad vorheizen.

In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz, Backpulver, und Natron gut vermischen. Eine Mulde in die trockenen Zutaten machen, und das Öl, Wasser und den Zitronensaft hineingießen. Vorsichtig vermischen, nur so lange, bis ein Teig entstanden ist. In die Springform füllen, und bei 180 Grad Celsius ca. 40 bis 45 Minuten backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Teigs gestochen, sauber wieder herauskommt.

Für die Creme
750 Gramm Soja-Joghurt, Pfirsich-Mango (oder nur Pfirsich), 24 Stunden abgetropft*
300 ml vegane Schlagcreme
4 Packungen Sahnesteif
1 TL Tropic-Marmelade (eine Mischung aus Ananas, Mango, Pfirsich, ihr könnt auch jede andere Marmelade benutzen, die euch schmeckt)

Die vegane Schlagcreme aufschlagen, Soja-Joghurt unterheben und erneut vermixen, dann das Sahnesteif und die Marmelade dazugeben und noch ein wenig weitermixen, bis alles gut vermixt ist. Am besten über Nacht kühl stellen.

*Ein feinmaschiges Sieb mit Küchenrolle auslegen, das Joghurt hineinleeren und 24 Stunden im Kühlschrank abtropfen lassen.

Zum Zusammensetzen
Mehr Tropic-Marmelade
Schoko-Splitter, vegan (oder geraspelte Zarbitter-Schokolade)

Den Kuchen in zwei Hälften schneiden. Auf die untere Hälfte großzügig die Marmelade streichen, und etwa ein Drittel der Creme auftragen. Dann die obere Hälfte daraufsetzen, und den Kuchen mit der restlichen Creme einstreichen. Am Rand mit Schokosplitter verzieren, und einige Stunden kühl stellen.


Nougat-Mousse

125 Gramm veganes Nougat (ich habe meines im Reformhaus gekauft)
300 ml vegane Schlagcreme
3 EL Kakaopulver
2 - 3 EL Rum (optional)

Das Nougat vorsichtig mit niedriger Hitze in einem Topf schmelzen und kurz abkühlen lassen. Die Schlagcreme aufschlagen, Kakaopulver, Nougat und Rum hinzugeben und gut durchmischen. Einige Stunden kühl stellen.


Habt ihr in letzter Zeit Gäste mit veganem Essen verwöhnt?