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Minggu, 21 April 2013

Was in einer veganen Küche nicht fehlen darf - Basics zum veganen Kochen

Wenn man zum ersten Mal mit dem Wort "Vegan" konfrontiert ist, weiß man recht schnell, was vegan lebende Menschen nicht essen: Nichts vom Tier oder was aus einem Tier herauskommt. Viel schwieriger ist dann oft die Frage, was man eigentlich noch essen kann (oder will). Für alle, die gerade auf ein veganes Leben umsteigen oder einfach nur neugierig sind, öffne ich heute meine Vorratsschränke, und zeige, was für mich in eine gut sortierte Küche gehört.



Natürlich ist diese Aufzählung ganz subjektiv, und spiegelt nur das wider, was ich gerne koche und esse. Aber mit diesen Basics kommt man in der Regel schon ziemlich weit. Nun wirkt es so, als wäre ich die perfekt sortierte Hausfrau mit einer stets aktuellen Liste und einem Lageplan aller im Schrank befindlichen Dosen - leider bin ich nicht immer so organisiert und stehe oft genug in meiner Küche, in denen zwar fünf verschiedene Sorten Pasta herumliegen, aber dafür nichts, woraus man eine Sauce kochen könnte. Immerhin versuche ich aber, die Basics aktuell zu halten und schreibe sie regelmäßig auf die Einkaufsliste.

Für schnelle Mahlzeiten
Apfelmus -  am besten ungesüßt. Als schneller Snack und für Müslis und zum Frühstück.
Brot - Vollkorn-Toastbrot oder herzhaftes Vollkorn-Brot ist bei uns sehr beliebt.
Couscous - für Salate und als wirklich schnelle Beilage
Eingelegtes Gemüse - Artischocken für Salate oder Eintöpfe, getrocknete Tomaten für ein besonderes Aroma, Essiggurken zu Sandwiches, Kartoffelsalate oder auch in Eintöpfen.
Haferflocken - für's Frühstück.
Hülsenfrüchte - aus der Dose (meistens weiße Bohnen, Linsen, Kidneybohnen, Kichererbsen) weil bequemer, aber auch getrocknete zum Selbstkochen (Kichererbsen, Schwarzaugenbohnen, schwarze Linsen, rote Linsen). Und zum Brunch müssen es Baked Beans sein!
Knödelbrot (getrocknete Semmelwürfel) - für zarte, vegane Knödel
Kokosmilch - für Curries oder zum Backen
Nori-Blätter - unverzichtbar für Sushi (oder meinen Sushi-Salat), aber auch gut in asiatischen Suppen
Nudeln - Vollkorn, Penne und Spaghetti
Pastasauce - ja, ich kaufe gelegentlich fertige Pastasauce. Besser als nichts, wenn es wirklich schnell gehen muss!
Pesto - mit Basilikum (von DM ohne Käse) oft ein Lebensretter!
Quinoa - als Alternative zu Reis sehr lecker!
Reis - Naturreis, Risotto-Reis (geht auch für Milchreis), weißer Basmati-Reis für indische Gerichte und Sushi-Reis.
Sojagranulat - am liebsten fein, für veganes Faschiertes.
Sojamilch - hält sich ewig, muss nach dem Öffnen in den Kühlschrank. Für Saucen, Müslis, Smoothies, Backwerk oder in den Kaffee
Tomaten - aus der Dose für Pasta-Saucen, Eintöpfe und Suppen.
Vegane Sahne zum Kochen - ich bevorzuge Oatly, eine Hafersahne.



Zum Backen
Backtriebmittel - Backpulver und Natron
Bourbon-Vanillezucker - auf keinen Fall Vanillin-Zucker!
Kakaopulver pur - am besten Fairtrade.
Kuvertüre - dunkle Kuvertüre ist meistens vegan.
Leinsamen, gemahlen - perfekt als Ei-Ersatz oder auch in Müsli.
Marmelade - gibt als Glasur eine interessante Note. Erdbeer und Marille sind Pflicht!
Mehl - Universalmehl zum Backen und Dinkelmehl, wenn es gesünder werden soll
Schokosplitter oder -tropfen - für den Teig oder zum Dekorieren.
Staubzucker (Puderzucker) - für feines Gebäck oder zum Dekorieren.
Trockenhefe -  für selbstgebackenes Brot, Brötchen und Hefeteige.
Zucker - weiß und braun



Zum Würzen und Kochen
Agavensirup - zum Süßen von Speisen anstatt von Zucker
Essig - weisser Balsamico in guter Qualität für Salate und Saucen, Reisessig für Sushi
Gemüsebrühe - als Pulver
Edel-Hefeflocken - machen alles lecker!
Kapern - für Dressingsoder auf Pizza
Ketchup - beste Qualität mit ganz wenigen Zutaten kaufen
Liquid Smoke - für ein köstliches, rauchiges Aroma
Öl - Kernöl ist Pflicht für Salate, Olivenöl zum Braten, helles Sesamöl für asiatische Speisen, Maiskeimöl zum Backen
Salz - ich kaufe jodiertes Meersalz
Samen und Nüsse - Sesam für mein geliebtes Sushi, Pinienkerne als Topping für Pasta, Chia als tolles Frühstück
Senf - zum Kochen für Saucen, Risotto oder Salate, und für M auf's Brot
Sojasauce - macht sich auch in klassischen Suppen gut
Sriracha - sehr scharfe Chilli-Sauce aus dem Asialaden
Tomatenmark - für Tomatensauce und zum Würzen
Vegane Mayonnaise - ja, ich kaufe meine immer noch fertig im Glas, ich bin zu faul. Hält sich ungeöffnet im Glas lange.
Worcestershire Sauce - gibt Dips, Salaten und Saucen eine besondere Note. Vorsicht, in vielen sind Sardellen enthalten!



Gewürze und Kräuter- Basic
Basilikum, tiefgefroren - Getrocknet mag ich Basilikum gar nicht, tiefgefroren schmeckt er gut!
Chillipulver - die Gewürzmischung für mexikanisches Essen, nicht den puren Cayennepfeffer
Cumin, gemahlen - für die orientalische und mexikanische Küche
Currypulver - die Allzweck-Waffe!
Knoblauchpulver - für das Avocado-Brot
Koriander, gemahlen - für indische Speisen
Kümmel - für Aufstriche und Eintöpfe
Lorbeerblätter - für Eintöpfe und Bohnengerichte
Majoran, getrocknet - für herzhafte Eintöpfe
Muskatnuss - wer mag, frisch gerieben, ansonsten fertig gerieben in kleinen Portionen kaufen
Oregano, getrocknet - für griechische und mexikanische Speisen
Paprikapulver, edelsüß - für Gulasch, Saucen oder Dips
Pfeffer in der Mühle - bitte keinen fertig geriebenen kaufen!
Rosmarin, getrocknet - für Eintöpfe und geschmortes Gemüse
Thymian, getrocknet - für Eintöpfe und geschmortes Gemüse
Zimt - der Klassiker für Süßes und Pikantes

  

Gewürze - die Extras
Cumin, ganze Samen - für indische Gerichte
Koriander, ganze Samen - für indisches Essen und zum Brotbacken
Braune Senfsamen - sehr gut in Gemüsecurries!
Kurkuma - für Curries und zum Einfärben von Cremen oder Teigen.
Garam Masala - tolle indische Gewürzmischung für Curries
Kardamom - für eine exotische Note in Desserts oder auf frischem Obstsalat.
Sternanis - interessantes Aroma für Suppen.
Zimtstangen - nicht nur für Glühwein, auch für indische Gerichte



Im Kühlschrank
Seitan- am besten selbstgemacht.
Soja-Joghurt - natur für Saucen oder Dips, fruchtig für Müsli oder mit Obst
Tofu - am liebsten als Räuchertofu für pikante Gerichte oder Seidentofu für Dressings oder Desserts
Vegane Butter (Margarine) - zum Backen, Kochen oder auf's Brot



Obst und Gemüse
Zwiebel - ohne Zwiebel geht bei uns nichts!
Knoblauch - und ohne Knoblauch fange ich schon gar nicht zum Kochen an.
Kartoffeln - bei uns immer festkochend für Salate und Eintöpfe
Gemüse und Obst je nach Saison und Exoten wie Avocado und Bananen!

Was gehört unbedingt in eure vegane Küche?

Senin, 15 April 2013

Vegan Bake Sale Salzburg - Aktivismus im Alltag


Heute geht es nicht um Rezepte, Reisen, oder die neuesten veganen Schuhe. Heute geht es darum, wie wir unseren veganen Lebensstil mit Aktivismus in die Welt hinaustragen.

Ich sehe mich selbst nicht als Aktivistin. Wenn ich an Aktivismus denken, denke ich zu allererst an die tapferen Menschen, die sich an Bäume ketten, nackt gegen Pelz demonstrieren, oder vernachlässigte Hühner aus Farmen befreien. Das sind ziemlich große Fußstapfen, und sie können einen leicht einschüchtern. Nicht jeder von uns hat den Mut, Käfige in Versuchslaboren aufzuschneiden, und nicht jeder fühlt sich wohl, wenn er auf Demos Plakate schwingt. Aber nur, weil die Fußstapfen groß sind, können kleine, feine Schritte doch ebenso ans Ziel führen. Aktivismus kann so vielfältige Formen annehmen, wie es verschiedene Persönlichkeiten gibt - und oft sind die kleinen Dinge genauso effektiv wie die großen Gesten. Darum: Selbst wenn ihr euch nicht als Aktivisten oder Aktivistin seht, könnt ihr Veganismus trotzdem in die Welt hinaustragen.


Eine großartige Möglichkeit, um für ein veganes Leben aktiv zu werden, ist für andere Menschen Essen zuzubereiten. Nichts lässt Vorurteile so im Hals stecken bleiben wie eine köstliche vegane Mahlzeit. Vor einem überquellenden Buffet an veganen Leckereien hört man selten die Frage "Was kannst du denn dann noch essen?". Darum: Ladet Freunde und Freundinnen, Onkel, Tanten, Arbeitskollegen und Nachbarn ein, kocht eure besten veganen Rezepte, und füttert eure Gäste, bis sie nur mehr herumkugeln können. Darin besteht seit Jahren meine Strategie, und es stimmt: Liebe geht durch den Magen. Denn nichts öffnet das Herz und den Geist mehr für einen anderen Weg als ein Bauch voll mit veganem Essen. 


Genau auf diesen Effekt zielt der Vegan Bake Sale ab: Bei diesem Kuchenbazar werden vegane Köstlichkeiten gegen Spenden für einen wohltätigen Zweck unter das hungrige Volk gebracht. Dadurch entsteht eine Win-Win-Situation: Einerseits gehen die Einnahmen an eine gute Sache, andererseits werden die Kunden und Kundinnen mit köstlichem veganem Gebäck und - huch - veganen Ideen in Form von Flyern, Broschüren, und netten, veganen Personen konfrontiert. Wirklich Win-Win für alle - ka-ching.


In Salzburg findet der nächste Vegan Bake Sale am 26. Mai im Rahmen des fairkehrten Festes in der Schallmooser Hauptstraße statt, organisiert von der Euren. Die Einnahmen gehen an die Vegane Gesellschaft Österreich, den Gnadenhof Tierparadies Schabenreith und die Organisation RespekTiere. Und ihr könnt darauf wetten, dass ich die Ärmel ziemlich weit hochkrempeln werde, um die besten veganen Kuchen, Cookies und Cupcakes aufzutischen. Wer Lust hat, mitzubacken, wir suchen noch dringend nach fleissigen Bäckerinnen und Bäckern, die eine vegane Mehlspeise für den Vegan Bake Sale spenden möchten - Rezeptideen gibt es auch für Ungeübte hier. Bitte meldet euch doch unter bakesalesalzburg@gmx.at oder auf Facebook.


Wenn ihr nicht in Salzburg wohnt, und selbst einen Vegan Bake Sale veranstalten möchtet, meine Erfahrungen des letzten Jahres und viele Tipps habe ich hier festgehalten. Und selbst wenn ihr nicht die Zeit oder die Örtlichkeiten für einen Bake Sale habt, es geht natürlich auch im Kleinen: Ein hübscher veganer Kuchen, ein paar Cookies, nett verpackt in bunten Säckchen, ein Tisch samt Spendenglas im Aufenthaltsraum eurer Arbeit - auch so kann man Geld für eine gute Sache sammeln und gleichzeitig der Welt vegane Köstlichkeiten präsentieren. Kleine Schritte führen ebenso ans Ziel, und eigentlich ist ja der Weg das Ziel - und der Weg wird viel interessanter mit einem veganen Cupcake in der Hand.

Minggu, 07 April 2013

Pasta con Chorizo

Auf der Veggie-Planet hatte ich das Glück mit Alf Waibel vom Vegourmet Veganversand ein wenig über sein Geschäft, Reisen und neue Produkte zu plaudern. Dann durfte ich sogar exklusiv die neuen Sorten vegane Chorizo testen, die bald im Vegourmet Veganversand erhältlich sein werden!

Vegane Wurst-Sorten gibt es mittlerweile viele, selten habe ich aber erlebt, dass so viel Liebe zum Detail hineingesteckt wird - beim Verspeisen der Chorizo wird klar, dass hier jemand Wert auf die würzigen, mediterranen Aromen legt, und das schmeckt man auch. Die Chorizo wird in verschiedenen Sorten erhältlich sein: Von feurig bis mild ist für jeden Geschmack etwas dabei, und sie ist genau richtig für diejenigen, die sich nach etwas kulinarischem Urlaub im Süden sehnen. 


Einen Teil der Chorizo haben wir pur mit etwas Brot und Wein verspeist - auch so macht sie eine sehr gute Figur - ein Teil wurde in einem Nudelgericht verwendet, das endlich nach Sommer schmecken soll: Frisches Gemüse und das feurige Aroma der Chorizo zusammen mit Pasta lassen einen an Ferien, eine lauschige Veranda an einem warmen Sommerabend und Essen mit guten Freunden denken. Und weil ich Pasta in Form von Disney-Figuren verwendet habe, war ich in Gedanken ohnehin gleich wieder im Urlaub.


Pasta con Chorizo (für drei bis vier Personen)

200 Gramm kurze Nudeln
1 - 2 EL Olivenöl
180 Gramm vegane Chorizo, feurig (oder Räuchertofu für Pasta con Tofu)
1 große Zwiebel, gewürfelt
1 Zucchini (ca. 300 Gramm), in Scheibchen
3 Zehen Knoblauch, gepresst
2 große Tomate, gewürfelt
4 EL Wasser (von den kochenden Nudeln abgeschöpft)
2 EL Hefeflocken
½ TL Paprikapulver
Salz 
frisch gemahlener Pfeffer

Nudeln nach Packungsanleitung bissfest kochen. In einer  Pfanne das Öl erhitzen, darin die Chorizo kräftig anbraten. Dann die Zwiebel, Zucchini, und Knoblauch hinzufügen und anbraten, bis die Zucchini fast bissfest ist, dann eine der Tomaten hinzufügen und weiter braten, bis das Gemüse durch ist. Vom Herd nehmen, mit dem Wasser, Hefeflocken, Paprikapulver, Salz, und Pfeffer vermischen, dann über die Nudeln leeren und gut durchrühren. Die zweite Tomate frisch unterheben und noch ein paar Minuten ziehen lassen. Als Dekoration passt frischer Koriander oder Petersilie.

Sabtu, 23 Maret 2013

Vegane Geburtstage

M und ich haben sehr knapp hintereinander Geburtstag, was einerseits praktisch ist, da wir eine gemeinsame Feier veranstalten können, andererseits aber ganz schön anstrengend, weil sich die Festivitäten meistens innerhalb einer Woche bündeln. 
Ich nehme Geburtstage sehr ernst - an diesem Tag ist man in meinen Augen King bzw. Queen of the Day und muss entsprechend gewürdigt werden. So wird es in meiner Familie seit Jahren gehalten und ich habe nicht die Absicht, das zu ändern. Aufgrund dieser Tradition macht es meiner Familie auch nichts aus, dass ich sie an meinem Geburtstag etwas herumscheuche, um den Tag nach meinen Wünschen zu gestalten - das klingt nun wesentlich egozentrischer, als es eigentlich ist, aber seht selbst.

 Bulgur, Gemüse, Pesto, frische Kräuter

Ich wurde in eines meiner liebsten Salzburger Restaurants auf einen ausgezeichneten, und sehr frühlingshaft schmeckenden, herzhaften Bulgur-Schmarren eingeladen. Außerdem statteten wir trotz Schnee und eiskaltem Wind den Tieren von Gut Aiderbichl einen Besuch ab - der Kontakt mit den dort aufgenommen Tieren, die eigentlich schon längst ausrangiert werden sollten, wärmt ohnehin von innen heraus.

 Sonnenanbeter...

... Eselchen-Gang...

 ...und ein entzückendes Lämmchen.

Heuer gelang es mir, die Geburtstagsfeierlichkeiten besonders lange auszudehnen, da ich am letzten Wochenende mit der Veggie Planet beschäftigt war, und so feierten wir erst an diesem Wochenende mit alten Freunden (die ich seit 18 Jahren kenne, und wenn ich das schreibe, komme ich mir älter vor, als ich eigentlich bin). Es gibt bei Feiern, die M und ich veranstalten, immer nur veganes Essen, und nicht nur hat sich noch nie jemand darüber beschwert, ich wage sogar zu behaupten, dass das Essen meistens eines der Highlights ist - die leer geputzten Teller sprechen immerhin Bände


Heuer gab es Papa's tolles veganes Chili, frisches Brot und natürlich Süßes in Form von Mini-Muffins und einer Torte - ganz experimentell habe ich vegane aufschlagbare Sahne mit fein gemahlenen veganen Keksen vermischt. Und ich kann euch hier nur Schnappschüsse präsentieren, denn wie das so ist auf guten Feiern, fehlt die Zeit für richtig schöne Fotos. Dafür war das Kater-Frühstück dann nicht nur nötig, sondern auch richtig lecker: Vegourmet hat eine neue tolle Pastete herausgebracht, die wunderbar würzig schmeckt - und von Vegourmet kann ich euch in nächster Zeit noch mehr Neuheiten präsentieren! Vorher erhole ich mich aber etwas von den Geburtstagsfeierlichkeiten.

Tolle Pastete von Vegourmet und Papa's Chili

Selasa, 19 Maret 2013

Softcake Cupcakes von der Veggie Planet


Dieses Wochenende ging die vegane Messe "Veggie Planet" in Salzburg über die Bühne, und ich durfte in einer kleinen Show Tipps und Tricks zum veganen Backen geben und Cupcakes live backen. Ich entschied mich zu diesem Anlass dafür, das populäre Softcake-Rezept in Cupcakes zu verwandeln. Auch wenn ihr es nicht zur Messe geschafft habt, hier gibt es nun das Rezept für Softcake Cupcakes in sogar zwei Varianten - ihr habt die Wahl, ob ihr die Cupcakes lieber mit Schokoladenglasur oder Kakaocreme verzieren möchtet!



Softcake Cupcakes (für 12 Cupcakes)

Für den Teig
270 Gramm Mehl
180 Gramm Zucker
2 Packungen Bourbon-Vanille-Zucker
¾ TL Salz
¼ TL Natron
¾ TL Backpulver
100 ml Öl
Abrieb von 2 Bio-Orangen (fein geraspelte Schale)
180 ml Flüssigkeit (Saft der ausgepressten Orangen + etwas Wasser oder gekaufter Orangensaft)

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinform mit Papierförmchen auslegen.
Mehl, Zucker, Vanille-Zucker, Salz, Natron und Backpulver vermischen. Öl, Abrieb der Orangen und Flüssigkeit vermischen und zu den trockenen Zutaten geben. Mit einem Löffel zu einem glatten Teig verrühren und auf die Förmchen aufteilen. 15 bis 17 Minuten bei 180 Grad backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Cupcakes gestochen, sauber wieder herauskommt. Ganz auskühlen lassen.

Für die Kakaocreme
200 Gramm Alsan (vegane Margarine), weich
150 Gramm Staubzucker
50 Gramm Kakaopulver

Alsan und Staubzucker mit einem Handmixer gut verrühren. Kakaopulver hinzugeben und zu einer glatten Creme vermixen.

Für die Schokoladenglasur
70 Gramm vegane Schokolade / Kuvertüre
5 – 6 EL Sojamilch
Prise Zucker

In einem Topf bei sehr geringer Hitze die Schokolade mit der Sojamilch vorsichtig schmelzen, nach Geschmack Zucker hinzufügen.

Zum Zusammensetzen
Helle Marmelade (z. B. Marille, Pfirsich oder Orange)

Die Cupcakes mit einem Klecks Marmelade bestreichen. 
Für die Variante mit Kakaocreme die Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf den Cupcake dressieren. 
Für die Variante mit Schokoladenglasur die warme Glasur vorsichtig auf die Cupcakes streichen.


Minggu, 10 Maret 2013

Alltagsgeschichten

Nein, heute geht es nicht um etwas eigenartige Menschen, die seltsame Statements vor der Kamera loslassen. Heute möchte ich euch die Dinge zeigen, die sonst thematisch nie in die Artikel passen, die es aber trotzdem wert sind, sie hier am Blog zu erwähnen. Bereit? Los geht's mit dem bunten veganen Durcheinander.


Ich war diese Woche beruflich in Berlin, was für mich eine direkte Auffordeung war, mir meinen veganen Bauch vollzuschlagen. Eingekehrt bin ich im Dolores auf einen Burrito - in Salzburg bekommt man leider, leider nirgendwo anständige Burritos - und eine Erdbeerlimonade.


Außerdem musste ich natürlich dem Veganz, dem veganen Supermarkt in Berlin, einen Besuch abstatten. Nach einem Mittagessen im dazugehörenden Bistro, bestehend aus einem Bagel mit herzhafter erdnussiger Sauce und Tofu und der weltbesten Peanut-Butter-Chocolate-Torte ging die Shopping-Tour los. Kinder, nehmt entweder einen abgezählten Betrag Bargeld mit, oder gewinnt vorher im Lotto, denn der Kaufrausch wird euch sicher einholen - im Veganz gibt es nämlich lauter leckere Sachen, die man zwar nicht unbedingt braucht, aber doch sehr gerne kauft. Natürlich habe ich komplett übertrieben, und die Bikini-Figur für diesen Sommer kann ich wohl abschreiben - aber Mäßigung war ohnehin noch nie meine Stärke. 

Meine (ve)ganze Ausbeute: Würste von Tofurky, Soy Jerky, Daiya Vegan Cheese, vegane Schokoriegel, Kokosmilch, und vegane Käsesauce für Nachos.


Meine Schwiegermutter-in-spe entdeckt mehr und mehr die vegane Küche. Und sie macht die beste vegane Bolognese-Sauce. Nimm das, Sojagranulat, denn geschroteter Grünkern macht in dieser tollen Sauce den Geschmack aus - wer hätte das gedacht? Der gute alte Grünkern wird in dieser Pasta zum Star und lässt einen fast aus den Gesundheitslatschen kippen. Nur verständlich, dass unter M's Geschwistern Gerangel um die sorgfältig portionierten Vorräte an Grünkern-Bolognese herrscht.


Ich koche und backe übrigens auch noch selbst - hier beispielsweise mein Sunday-Breakfast-Burrito, gefüllt mit Kartoffelpfanne mit Tofu, Guacamole, Rucola und etwas veganem Käse. Und wer genau hinschaut, erkennt meine extra-stylishe Pyjamahose mit Schneemännern.


Gelegentlich mögen M und ich eine Jausenplatte zu einer guten Flasche Wein, die üblicherweise aus veganem Käse, veganer Wurst und frischem Baguette besteht. Yum.


Gebacken wird natürlich auch noch: Soft Cake Kuchen in Cupcake-Form. Das Rezept gibt es bald hier am Blog!

Minggu, 03 Maret 2013

Mhmmm..... vegane Mohnschnecken!

Ich liebe faule Sonntage. Solche, an denen man den ganzen Tag im Pyjama auf der Couch sitzen kann, seine Lieblingsserien auf DVD ansieht, und nahtlos vom Nachmittagskaffee zum Aperitif übergeht. Meistens bin ich an solchen Sonntagen auch zu faul, um groß aufzukochen, immerhin ruft die Couch nach mir. 


Etwas Süßes sollte es aber trotzdem geben, und Zimtschnecken bieten sich besonders in den kälteren Monaten an. M ist aber nach Weihnachten kein besonderer Fan von Zimt, und jede Speise, in der sich Zimt befindet - ob es nun ein indisches Curry mit Garam Masala oder Kakao mit Zimt ist - schmeckt dann seiner Meinung nach (und zu meinem Ärgernis) "weihnachtlich". Darum haben die Zimtschnecken eine neue Füllung bekommen: Mohn. Der saftige, weiche Germteig mit der süßen Mohnfüllung macht meinen Sonntag noch etwas schöner. Zwar ist es ein wenig Arbeit, den Teig zu kneten, aber danach kann man sich gleich wieder ausruhen, immerhin muss der Teig auch noch aufgehen. Nach der Anstrengung kann  man sich mit einer köstlichen, aromatischen Mohnschnecke belohnen - perfekter wird es am Sonntag nicht!


Mohnschnecken

Teig:
1 EL gemahlene Leinsamen
3 EL Wasser 
250 Gramm Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Zucker
½ TL Salz
25 Gramm vegane Butter, weich (z. B. Alsan aus dem Bio-Markt)
125 ml Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch), lauwarm

Füllung:
Weiche vegane Butter
100 Gramm gemahlener Mohn
70 Gramm Zucker
50 ml Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch)

Leinsamen sehr gut mit Wasser verquirlen und für einige Minuten beiseite stellen. Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz vermischen. Butter, Leinsamen mit Wasser und Sojamilch hinzufügen und einige Minuten zu einem glatten Teig verkneten, bis der Teig glänzt und nicht mehr zu klebrig ist (andernfalls noch etwas Mehl hinzugeben). Mit einem Tuch bedecken und an einem warmen Ort etwa 1 1/2 bis 2 Stunden rasten lassen, bis sich der Teig etwa verdoppelt hat. 
Dann den Teig in etwa rechteckig dünn ausrollen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Für die Füllung Mohn mit Zucker und Sojamilch zu einer glatten Paste verrühren. Die restliche vegane Butter dünn auf den Teig streichen, darüber die Mohnfüllung gleichmäßig verteilen. Dann den Teig der langen Seite nach aufrollen und mit einem scharfen Messer in etwa 3cm dicke Schnecken schneiden. In eine gefettete Form setzen und bei 180 Grad etwa 25 backen, bis sie oben leicht gebräunt sind. Wer mag, glasiert die Mohnschnecken noch mit etwas Zuckerguss: Ein paar Esslöffel Sojamilch (oder Wasser) mit reichlich gesiebten Staubzucker verrühren.


Minggu, 17 Februari 2013

Vegane Phở - Vietnamesische Nudelsuppe

Eine neue Arbeitskollegin kommt aus Vietnam und hat uns vor kurzem mit ihrer Kochkunst beglückt. Netterweise gab es für mich als Veganerin ein eigenes Gericht, knusprige Nudeln mit Gemüse, die wirklich ausgezeichnet waren. Aber während ich meine Nudeln aß, beäugte ich trotzdem etwas neidisch das Essen der anderen: Phở. Phở ist im Prinzip ein vietnamesischer Nudeltopf, dessen wichtigste Zutat eine kräftige, aromatische Brühe ist, die dann mit breiten Reisnudeln, knackigem asiatischem Gemüse, frischen Kräutern und Chilli-Sauce serviert wird. Ich liebe herzhafte Suppen - nichts finde ich besser, als das Essen mit einem Löffel zu schlürfen. Dummerweise gab es für mich ein großes Hindernis, das mich von diesem Phở-Erlebnis abhielt: Die Suppe bekommt ihren Geschmack durch Rindfleisch und, ja, auch Rinderknochen - nichts also, was ich gerne serviert bekommen würde.



Die Vorstellung dieser köstlichen Suppe blieb mir aber im Gedächtnis, und ich beschloss, sie nachzukochen. Da das Fleich doch viel Aroma abgibt, tüftelte ich einige Zeit an dem Rezept für die Brühe, immerhin ist sie das Kernstück jeder guten Phở. Viele Gewürze, Suppengemüse und als besondere Note getrocknete Shiitake-Pilze verleihen aber der Brühe nun die herzhafte Note, die ich gerne haben wollte. 



Aufwendig ist Phở nicht zu kochen, ihr braucht nur die passenden Gewürze (die ich empfehle, aus dem Asialaden zu kaufen) und ein wenig Zeit, um die Brühe köcheln zu lassen - aber da die Brühe am nächsten Tag fast besser schmeckt, lässt sie sich sehr gut vorbereiten.
Phở ist genau das richtige Essen, um eure Gäste mit den exotischen Aromen zu beeindrucken - aber Vorsicht, zu einem romantischen Dinner würde ich sie nicht servieren, da man Phở fast nicht ohne Schlürfen essen kann.


Vegane Phở (3 Portionen)

Brühe
1 EL Öl
1 ½ EL Koriandersamen, leicht zerstoßen
2 TL Cuminsamen, leicht zerstoßen
1 TL Fenchelsamen
3 Stück Sternanis
1 Zimtstange
80 Gramm Karotten, geschält, in groben Scheiben
50 Gramm Sellerie, geschält, in groben Würfeln
30 Gramm Lauch, gewaschen, in grobe Ringe geschnitten
30 Gramm Peterwurzen (oder mehr Sellerie), geschält, in groben Stücken
1 kleine Zwiebel, geschält, geviertelt
8 Zehen Knoblauch, geschält, halbiert
10 Gramm Ingwer, geschält, in groben Scheiben
8 Gramm getrocknete Shiitake-Pilze (kurz abgewaschen)
1,6 Liter Wasser
1 - 1 1/2 TL Salz
3 EL Sojasauce (oder mehr nach Geschmack)
2 ½ TL braunen Zucker
10 Gramm frischer Koriander (inkl. Stiele)

Einlage
250 Gramm breite Reisnudeln (oder mehr, wenn ihr auf Nudeln steht)
180 Gramm Baby Pak Choy
1 EL Öl
200 Gramm Räuchertofu
Pro Teller eine Handvoll Sojasprossen (Mungobohnensprossen)
Frischer Koriander

Zum Servieren
Frischer Koriander
Chillisauce (z. B. Sriracha aus dem Asialaden)
Limetten, geviertelt
Sojasauce

Öl in einem großen Topf erhitzen, Gewürze dazu geben und unter Rühren auf mittlerer Hitze anrösten, bis sie zischen und angenehm duften. Das Gemüse (Karotten, Sellerie, Lauch, Peterwurzen, Zwiebel, Knoblauch) und Ingwer dazugeben, zwei bis drei Minuten mitrösten. Dann mit Wasser aufgießen, getrocknete Shiitake-Pilze, Salz und Sojasauce dazugeben. Die Brühe mit Deckel zum Kochen bringen, dann Temperatur etwas verringern und für etwa eineinhalb bis zwei Stunden köcheln lassen. Nach 30 bis 40 Minuten den frischen Koriander hinzufügen und mitköcheln lassen.
Nach Ende der Kochzeit sollte das Gemüse sehr weich sein. Ein feinmaschiges Sieb über eine Schüssel legen, und die Brühe hineinleeren, um sie abzuseihen. Das Gemüse mit einem Löffel im Sieb gut auspressen, damit das ganze Aroma in die Brühe fließt.
Reisnudeln nach Packungsanleitung gar kochen, abgießen, abschrecken und beiseite stellen. Baby Pak Choy waschen, in Stücke schneiden, dabei die Blätter zur Seite legen. Räuchertofu halbieren und in dickere Streifen schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, den Räuchertofu von beiden Seiten knusprig anbraten. Kurz die Stiele des Pak Choy hinzufügen, ein bis zwei Minuten mitbraten, dann die Blätter dazugeben, bis sie leicht zusammengefallen sind.
Zum Anrichten die Reisnudeln in einen tiefen Teller geben, darauf kommt etwas Tofu und Pak Choy, eine Handvoll Sojasprossen und frischer Koriander. Die sehr heiße Suppe darüber schöpfen, sofort mit Stäbchen und einem Löffel servieren, dazu Limetten, scharfe Chillisauce und mehr Sojasauce reichen.

Minggu, 10 Februari 2013

Be My Vegan Valentine! Einfache Ideen für den Valentinstag

Ja, ich weiß: Der Valentinstag ist von der Blumen-, Grußkarten- und Pralinen-Industrie erfunden worden, um alle in einer Beziehung lebenden Menschen in den Kaufwahn und alle Singles gezielt in Depressionen zu stürzen. Aber: Man muss den Valentinstag nicht so begehen, wie es einem vorgelebt wird, und kann durchaus auf Kuhmilchschokolade und Plüschherzen "made by children in China" verzichten. Stattdessen könnte man am Valentinstag vegane Köstlichkeiten auftischen - und jeden Feiertag, bei dem veganes Essen involviert ist, finde ich feiernswert. Darum hier einige Ideen als Überraschung für eure Freunde, Freundinnen, Männer, Frauen - oder einfach für euch selbst, denn ihr habt es euch verdient. Und weil es im Alltag schon stressig genug ist, lassen sich alle Rezepte mit wenigen Zutaten und in kurzer Zeit zubereiten.


Der Klassiker auf meinem Blog, und er ist geeignet für alle - von Backunerfahrenen bis hin zu Profi-Konditoren. Einfacher wird es nicht - köstlicher aber vermutlich auch nicht. Schmeckt besonders mit veganer Schlagsahne, Schokoladensauce oder, passend zum Valentinstag, in Herzform gebacken.


Soft-Cake Kuchen
Habt ihr auch ein Übermaß an Bio-Orangen daheim? Dann verwandelt sie in diesen leckeren Soft-Cake Kuchen: Denn nichts sagt "Ich liebe dich" wie Schokolade und Orangen.


Chocolate Chip Coconut Cookies
Einfach zu backen und schnell fertig, schmecken sie am besten noch warm aus dem Ofen. Oder portioniert, mit einer bunten Schleife als Geschenk für einen lieben Menschen.


Schneller und simpler geht es kaum: Apfelkuchen, der trotzdem Eindruck schindet, und auch an einem kalten Februar-Tag am besten mit Soja-Vanilleeis schmeckt.


Weil Pralinen nicht immer gekauft werden müssen: Mit ganz wenigen Zutaten lassen sich süße Schoko-Erdnuss-Verführungen herstellen.


Artischocken-Dip
Weil es nicht immer süß sein muss: Wie wäre es mit einem Picknick am Wohnzimmer-Teppich? Mit einem Glas Wein und pikanten Snacks, wie diesem Artischocken-Dip.


Ebenso für das Indoor-Picknick eignet sich dieser wunderbare österreichische Aufstrich, der am allerbesten auf gutem Schwarzbrot schmeckt - und, ihr habt es erraten, einfach zuzubereiten ist.

Und weil bald Valentinstag ist, und ich meine Leserinnen und Leser liebe, gibt es etwas zu gewinnen: nu3, ein Online-Versand für allerlei gesunde Goodies - auch auf Facebook - ist so nett und hat uns ein tolles veganes Valentins-Paket zusammengestellt, das Stunden zu zweit oder auch alleine noch schöner macht. Mit dabei: Körperöl von Lavera, Goji-Beeren, Ombar, und Lovechock in zwei leckeren Sorten.


Wie kann man dieses hübsche Paket gewinnen?
1. Verrate uns auf der Facebook-Seite von Totally Veg!, wie dein perfekter Valentinstag aussieht - mit wem, wie oder überhaupt ganz abgeschafft? (Kommentar auf Facebook unter dem Gewinnspielfoto - siehe oben)*
2. Einsendeschluss ist der 14. Februar 2013 - der Gewinner oder die Gewinnerin wird ausgelost und sowohl auf Facebook als auch hier in diesem Artikel bekanntgegeben. Nachdem ihr mir dann eure Adresse mitgeteilt habt, verschickt nu3 dann euer Paket!
3. Wer ein bisschen Liebe zeigen möchte, besucht die Facebook-Seite von nu3.de!

*Für diejenigen unter euch, die keine Fans von Facebook selbst sind, könnt ihr auch ein E-Mail schicken an totallyveg@gmx.at, Betreff: Gewinnspiel