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Selasa, 19 Maret 2013

Softcake Cupcakes von der Veggie Planet


Dieses Wochenende ging die vegane Messe "Veggie Planet" in Salzburg über die Bühne, und ich durfte in einer kleinen Show Tipps und Tricks zum veganen Backen geben und Cupcakes live backen. Ich entschied mich zu diesem Anlass dafür, das populäre Softcake-Rezept in Cupcakes zu verwandeln. Auch wenn ihr es nicht zur Messe geschafft habt, hier gibt es nun das Rezept für Softcake Cupcakes in sogar zwei Varianten - ihr habt die Wahl, ob ihr die Cupcakes lieber mit Schokoladenglasur oder Kakaocreme verzieren möchtet!



Softcake Cupcakes (für 12 Cupcakes)

Für den Teig
270 Gramm Mehl
180 Gramm Zucker
2 Packungen Bourbon-Vanille-Zucker
¾ TL Salz
¼ TL Natron
¾ TL Backpulver
100 ml Öl
Abrieb von 2 Bio-Orangen (fein geraspelte Schale)
180 ml Flüssigkeit (Saft der ausgepressten Orangen + etwas Wasser oder gekaufter Orangensaft)

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinform mit Papierförmchen auslegen.
Mehl, Zucker, Vanille-Zucker, Salz, Natron und Backpulver vermischen. Öl, Abrieb der Orangen und Flüssigkeit vermischen und zu den trockenen Zutaten geben. Mit einem Löffel zu einem glatten Teig verrühren und auf die Förmchen aufteilen. 15 bis 17 Minuten bei 180 Grad backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Cupcakes gestochen, sauber wieder herauskommt. Ganz auskühlen lassen.

Für die Kakaocreme
200 Gramm Alsan (vegane Margarine), weich
150 Gramm Staubzucker
50 Gramm Kakaopulver

Alsan und Staubzucker mit einem Handmixer gut verrühren. Kakaopulver hinzugeben und zu einer glatten Creme vermixen.

Für die Schokoladenglasur
70 Gramm vegane Schokolade / Kuvertüre
5 – 6 EL Sojamilch
Prise Zucker

In einem Topf bei sehr geringer Hitze die Schokolade mit der Sojamilch vorsichtig schmelzen, nach Geschmack Zucker hinzufügen.

Zum Zusammensetzen
Helle Marmelade (z. B. Marille, Pfirsich oder Orange)

Die Cupcakes mit einem Klecks Marmelade bestreichen. 
Für die Variante mit Kakaocreme die Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf den Cupcake dressieren. 
Für die Variante mit Schokoladenglasur die warme Glasur vorsichtig auf die Cupcakes streichen.


Minggu, 06 Januari 2013

Gedanken für 2013 - und veganes Trifle

Ich hoffe, dass alle gut in das Jahr 2013 gerutscht sind - wer nun als Neujahrsvorsatz den Sprung zum Veganismus geplant hat, dem kann ich meine "Warum vegan?"-Seite ans Herz legen: Hier findet ihr meine bisherigen Artikel zum Thema Veganismus, besonders beliebt sind Fragen zu sozialen Aspekten, zu günstiger veganer Ernährung, Tipps für den perfekten veganen Kuchen, veganes Essen in nicht-veganen Restaurants und Alternativen zu tierischen Produkten. Egal, ob ihr vorsichtig beginnen wollt oder den Umstieg mit voller Kraft voraus angeht - ich freue mich auf euch, und wir haben euch schon einen Platz an unserem reich gedeckten veganem Tisch freigehalten.
Die Hopi-Indianer sagen: "Wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben". Jedes Mal, wenn wir meinen, irgendwer müsste doch etwas dagegen machen, irgendeiner sollte das anpacken, irgendjemand würde doch was tun, könnte es dann sein, dass wir dieser jemand sind? Ich finde diese Vorstellung motivierend und beängstigend zugleich. Aber für unsere Sache - für jede Sache, die richtig und gut ist - brauchen wir Menschen, die über ihren eigenen Schatten springen und sich diesen Aufgaben stellen, auch wenn sie noch nicht genau wissen, wie, oder ob sie dafür eigentlich geeignet sind. Wir brauchen die Mutigen, die mit viel Herz, die, die nicht länger wegsehen wollen, und die, die laut aussprechen, was keiner hören möchte. Natürlich sind wir Veganer und Veganerinnen keine Märtyrer, sondern leben einen wunderbaren Lebensstil, der an Mitgefühl, Respekt und, natürlich, Genuss ausgerichtet ist.


Genau für diesen Genuss gibt es ein Rezept - oder besser gesagt, eine Bauanleitung - für ein veganes Trifle, das ich am Weihnachtsabend serviert habe. Da die meisten Leute denken, dass man als vegan lebender Mensch süße Köstlichkeiten nur aus der Ferne anschmachten kann, ist dieses dekadente Schicht-Dessert ein perfektes Mittel, um diese Vorurteile aus der Welt zu räumen.
Ein Trifle besteht aus Schichten von Kuchen, süßer Creme und Früchten, die dann als saftige Verführung auf den Teller kommen - da ein Trifle einige Stunden ziehen muss, wird der Kuchen wunderbar weich und verbindet sich mit den Aromen der Creme und der Früchte. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Mein Rezept hier ist darum mehr als Inspiration gedacht. Im Sommer können die Dosen-Pfirsiche und die tiefgekühlten Beeren natürlich durch frische, sehr reife Produkte ersetzt werden.

Veganes Trifle

Ich habe das Trifle in einer großen Glasschüssel angerichtet (eine Salat-Schüssel), es ergibt etwa vier bis fünf Portionen. Für ein Foto habe ich noch ein Mini-Trifle hergestellt, die natürlich auch süß zum Anschauen sind.

Für den Kuchen

300 Gramm Mehl
120 Gramm Zucker
1 Packung Vanille-Zucker
1/2 TL Salz
3/4 EL Backpulver
1/4 TL Natron
120 ml Öl
220 ml Wasser
2 EL Zitronensaft

Eine 24 cm Springform am Boden mit Backpapier auslegen, und an den Seiten gut einfetten. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Mehl, Zucker, Vanille-Zucker, Salz, Backpulver und Natron in einer großen Schüssel vermischen. Öl, Wasser und Zitronensaft hinzufügen und zu einem glatten Teig verrühren. In die Form füllen und etwa 25 bis 30 Minuten backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Kuchens gestochen, sauber wieder herauskommt. Den Kuchen komplett auskühlen lassen. Anschließend braucht man etwa die Hälfte des Kuchens (ihr werdet sicher etwas mit dem Rest anfangen können, oder ihr verdoppelt die restlichen Zutaten und bekommt doppelt so viel Trifle heraus). Die Hälfte des Kuchens horizontal halbieren - also in zwei gleich große Scheiben schneiden, und diese beiden Teile dann in mundgerechte Würfel schneiden - das muss nicht so genau sein.

Zum Zusammensetzen

etwa 300 Gramm Pfirsiche, aus der Dose, abgetropft
tiefgekühlte Beeren-Mischung, z.B. Himbeeren, Ribisel, Brombeeren
300 ml vegane Schlagsahne (z.B. eine Packung Soyatoo!)
etwa 8 EL veganer Vanille-Pudding, selbstgekocht oder gekauft (z.B. von Alpro)
1 große (Glas-)Schüssel, z.B. für Salat

Die Pfirsiche in feine Scheiben schneiden. Die vegane Schlagsahne aufschlagen, und den Pudding unterheben. In der Schüssel zuerst einige Kuchenwürfel verteilen - das wird die erste Kuchenschicht. Darauf einige Pfirsich-Scheiben verteilen, dann einige tiefgekühlte Beeren darüber streuen (ihr müsst sie nicht extra auftauen), dann mit der Schlagsahne bedecken. Dann geht es weiter mit Kuchen, dann wieder Pfirsiche, Beeren, Creme - nun kennt ihr denn Drill. Wiederholen, bis der Kuchen aufgebraucht ist, und abschließen mit einer Schicht Creme, auf der man dekorativ entweder Kakaopulver streuen kann oder Pfirsichspalten arrangiert. Dann das Trifle für einige Stunden kühl stellen, damit es gut durchziehen kann. Zum Servieren mit einem großen Löffel einzelne Portionen herausstechen - dabei darauf achten, dass alle Schichten erwischt werden.
Wenn ihr das Trifle in einzelnen Gläser anrichtet, sieht das beim Servieren natürlich schöner aus, aber ist auch etwas mehr Arbeit.

Minggu, 26 Agustus 2012

Die kurze, tragische Geschichte des Zucchini-Kuchens

Ihr wisst, wie ich diesen Blog führe - ich denke, es hat noch nie ein Rezept ohne Foto gegeben. Totally Veg! ist sogar bekannt für die Essenfotografie: Regelmäßig tauchen Fotos auf FoodGawker auf, einem US-Portal für Food Bloger, ich wurde erst kürzlich in einem Fotografie-Blog erwähnt, und sicher speichelt ihr selbst eure Tastatur regelmäßig ein - mittlerweile sind meine Bilder schon so beliebt, dass sie auch einfach ohne Quellenangabe geklaut werden, wie hier.
Besonders begeistert bin ich darüber nun wirklich nicht. Ich stecke sehr viel Arbeit in die Artikel, Rezepte und vor allem die Fotos, und da ist eine kurzes Anfragen und ein Quellenverweis wohl nicht zu viel Aufwand. Für mich ist das einfach eine Frage des Respekts vor der Arbeit anderer. Kopieren ist vielleicht die höchste Form der Anerkennung - mit einem Verweis auf den Urheber könnten sich aber alle wirklich darüber freuen. Also bitte: Wenn ihr Fotos oder Artikel von Blogs oder Websiten auf irgendeine Weise vervielfältigen wollt (selbstgemacht ist übrigens immer besser!), schickt doch ein nettes E-Mail an den Autor oder die Autorin, und wenn das ok ist, schreibt doch die Quelle dazu - für ein netteres, nachbarschaftlicheres, einfach cooleres Internet. Ende der Predigt.

Irgendwie passend ist es nun, dass für dieses Rezept wirklich kein Bild vorhanden ist. Aber eigentlich hat das wenig mit dem strengen Unterton des Artikels zu tun (den ich wirklich, wirklich nicht anschlagen möchte, und nun auch wieder ausschalte), sondern eher damit, dass ich den Zucchini-Kuchen für den Besuch zweier sehr lieber und langjähriger Freunde gebacken habe. Eine Freundin schenkte mir eine Super-Bio-Zuccchini aus dem eigenen Garten, die so riesig war, dass sie einfach nach Kuchen schrie. Und nachdem ich für Besuch grundsätzlich Kuchen backe, war der Zucchini-Kuchen geboren. Das einzige Problem war, dass er saftig, süß, schmackhaft und durchzogen von Schokolade war, und drei erwachsene Männer ihn umzingelten - leider wurde er so schnell aufgegessen, dass mir keine Chance blieb, ihn zu fotografieren, was ja auch wieder irgendwie ein Qualitätsmerkmal ist.

No-Picture-Zucchini-Kuchen

2 EL Leinsamen, gemahlen
6 EL Wasser
200 Gramm Mehl
150 Gramm Zucker
2 Packungen Vanille-Zucker
1 TL Natron
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1 TL Zimt
1/4 TL Muskat
270 Gramm Zucchini (geschält, geraspelt und ggf. entkernt - danach abgewogen)
120 ml Öl
50 Gramm Schoko-Raspel, vegan und zartbitter

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Brotform mit Backpapier auslegen und an den Enden einfetten.
Die Leinsamen mit Wasser gut verrühren und beiseite stellen.
Mehl, Zucker, Vanille-Zucker, Natron, Backpulver, Zimt und Muskat verrühren. Leinsamen samt Wasser, Zucchini und Öl hinzufügen und gut verrühren. Dann vorsichtig die Schoko-Raspel unterheben. In die Form streichen und im Ofen etwa 47 bis 55 Minuten bei 180 Grad backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Kuchens gestochen, sauber wieder herauskommt.


Natürlich ist ein Artikel ohne Fotos kein richtiger Artikel. Darum für euch, meine lieben Leserinnen und Leser, ein paar Schnappschüsse, die mit Zucchini-Kuchen zwar nichts zu tun haben, aber trotzdem ganz nett anzusehen sind.

 Ich liebe den Herbst - und Kaffee. Letztes Jahr habe ich einen selbstgemachten Pumpkin Latte gezaubert, den ich heuer perfektionieren werde.


Und: Ich habe Chocolate Chip Cookies gebacken. Interesse? Dachte ich es mir doch.

Habt ihr in letzter Zeit etwas gebacken oder gekocht, das einfach zu schnell aufgegessen wurde?

Rabu, 25 Juli 2012

Soft Cake Kuchen - Orangenkuchen mit Schokoguss


Ich habe es endlich getan. Ich habe mir eine süße, winzige Springform mit einem Durchmesser von 18 cm gekauft. Nun kann ich endlich wunderbare und kreative Kuchen für euch testen, und M und ich müssen nicht eine Riesenportion Kuchen alleine aufessen. Ja, es gibt Schlimmeres, als Kuchen zu essen, aber ab dem Zeitpunkt, wo die Nähte meiner Jeans bei jeder Bewegung krachen, kann es auch gerne ein Stück Kuchen weniger sein - und weil Selbstdisziplin nicht mein Freund ist (vegane Kuchen und Torten sind auch einfach viel zu gut dafür) wird einfach eine kleinere Portion davon gebacken. Der große Vorteil ist, wenn ihr keine kleine Form habt, könnt ihr den Teig einfach verdoppeln und ihn in eine normal große Form mit 26 cm füllen!


Der erste Kuchen aus der Mini-Form war eine Erinnerung an meine Kindheit und die köstlichen, weichen Orangen-Kekse mit Schokoladenüberzug, auch bekannt als Soft Cake. Dieser Kuchen schmeckt so - nur besser und etwas erwachsener - mit einem feinen, saftigen Orangenteig und einem süß-herben Schokoladenguss. M war begeistert und hat den Kuchen fast alleine gegessen - da relativiert sich die kleine Form auch wieder.



Soft Cake Kuchen (für 18 cm Form, für 26 cm Form Zutaten bitte verdoppeln)

180 Gramm Mehl
125 Gramm Zucker
1 Packung Bourbon Vanillezucker
½ TL Salz
½ EL Backpulver
1/8 TL Natron
80 ml Öl
Abrieb einer halben großen Bio-Orange
125 ml Orangensaft (die Orange auspressen und den Rest mit fertigem Oragensaft auffüllen)

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Springform (18 cm, für 26 cm das Rezept verdoppeln) am Boden mit Backpapier auslegen und an den Seiten einfetten.
Mehl, Zucker,Vanillezucker, Salz, Backpulver und Natron vermischen. Öl mit dem Orangen-Abrieb und dem Saft gut versprudeln und zu den trockenen Zutaten geben. Mit einem Löffel einen glatten Teig daraus rühren. In die Springform füllen und bei 180 Grad 30 bis 35 Minuten backen, bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Kuchen gestochen, sauber wieder herauskommt. Sollte der Kuchen gegen Ende der Backzeit oben zu braun werden, einfach mit Alufolie abdecken. Bei einer größeren Form verlängert sich die Backzeit etwas.

Für den Schokoguss
70 Gramm Schokolade, zartbitter und vegan
3 EL Hafersahne oder Sojasahne (zum Kochen)
¼ TL Agavensirup (oder etwas Zucker)

Schokolade in einem Topf sehr vorsichtig schmelzen. Die vegane Sahne unterrühren und mit Agavensirup süßen. Den Schokoguss noch warm auf dem Kuchen verteilen.

Rabu, 09 Mei 2012

Rhabarberkuchen mit Zuckerkruste

In meiner Bio-Kiste fand sich letzte Woche zum ersten Mal Rhabarber. Das mag ich an meiner Kiste so gerne - sie konfrontiert mich mit Obst und Gemüse, das ich sonst niemals kaufen würde. Denn obwohl ich wohl noch nie bewusst Rhabarber gegessen habe, hatte ich eine Abneigung gegen die unschuldigen Stangen. Zum einen, weil in meiner Familie der Rhabarber-Hass tief verwurzelt ist, der sich offensichtlich weitervererbt ("Rhabarber ist so sauer, pfui!"); zum anderen auch, weil ich den Eindruck hatte, dass der einzige Einsatzbereich von Rhabarber Kompott ist. Ehrlich, auch wenn ich gelegentlich gerne Zwetschkenröster (Pflaumenkompott) über Pancakes esse, richtig scharf bin ich nicht auf Kompott. Ich weiß nie etwas damit anzufangen - es ist zu flüssig, um es über Kuchen oder als Marmelade zu servieren, und wenn ich es pur esse, kommt es mir wiederum vor, als würde etwas fehlen. Und dann gibt es noch das berüchtigte Kirschen-Kompott, bei dem in den Kirschen noch die Kerne sind... ich möchte mich während des Essens nicht dauernd vornüber beugen, um Teile davon wieder auszuspucken, also: Nein, danke!
Ihr seht, Rhabarber und ich hatten keinen besonders guten Start. Er ist zu sauer, und ich zu voreingenommen gegenüber Kompott. Zum Glück gibt es Kuchen. In Kuchen schmeckt alles Gemüse oder Obst wunderbar, und auch beim Rhabarber war es nicht anders. Um der Säure vorzubeugen, habe ich den rohen Teig mit braunem Zucker bestreut. Nach dem Backen bildet diese knusprige, süße Kruste einen köstlichen Kontrast zum säuerlichen, weichen Rhabarber.


Backt den Kuchen nach und entdeckt so wie ich eure Liebe zu Rhabarber. Wie alles im Leben schmeckt der Kuchen mit einer Kugel veganem Eis noch besser. Wo wir gerade von Eis sprechen: Es ist schon wieder Rhabarber in meinem Kühlschrank. Vielleicht wage ich mich doch mal an ein Kompott, ich könnte ja versuchen, es auch mit Vanille-Eis zu essen.


Rhabarberkuchen mit Zuckerkruste

1 EL gemahlene Leinsamen
3 EL Wasser
110 Gramm vegane Butter, weich (z.B. Alsan)
80 Gramm Zucker, weiß
120 Gramm Zucker, braun
1 Packung Vanillezucker
300 Gramm Mehl
1 TL Natron / Speisesoda
1/4 TL Salz
1 TL Zimt
1/4 TL Muskat
200 ml Sojamilch
1 EL (Apfel-)Essig
300 Gramm Rhabarber, ggf. geschält und in kleine Stücke geschnitten (nach dem Schälen und Schneiden gewogen)
1 EL Mehl
3 EL Zucker, braun

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Springform (26 cm) gut einfetten, den Boden mit Backpapier auslegen.
Leinsamen mit Wasser vermischen, beiseite stellen. In einer großen Schüssel die vegane Butter mit dem Zucker und Vanillezucker mit einem Handmixer gut schaumig schlagen, Leinsamen hinzugeben und noch einmal gut vermischen. In einer zweiten Schüssel das Mehl mit Natron, Salz, Zimt und Muskat vermischen. Die Sojamilch mit dem Essig vermischen und kurz stehen lassen. Dann das Mehl mit der Sojamilch zu dem Butter-Gemisch geben, und daraus einen glatten Teig rühren. Den Rhabarber mit 1 EL Mehl vermischen, dann unter den Teig heben. In die Form streichen, den Zucker darüber streuen und bei 180 Grad etwa 35 - 45 Minuten backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Kuchens gestochen, sauber wieder herauskommt.

Rabu, 07 Maret 2012

Flaumiger, feiner Nusskuchen

Es wird doch mal wieder Zeit für Süßes hier auf Totally Veg!, nicht wahr? In letzter Zeit gab es so viele Teaser zu dem neuen E-Book, an dem ich gerade bastle, aber bis dahin müsst ihr ja auch noch Kuchen backen (und essen) - darum hier das Rezept für einen fabelhaften Nusskuchen. Früher rümpfte ich mein Näschen beim Anblick dieser Mehlspeise, heutzutage verzehre ich mich aber nach dem buttrigen, leicht herben Aroma eines richtig guten Nusskuchens, am besten dick mit Staubzucker bestreut. 

Kuchen gefällig? Ich hoffe auch, dass euch der Tortenheber gefällt - denn in diesem Stil habe ich ein ganzes Besteck-Set zu einem Spottpreis am Flohmarkt erstanden, und es wird häufig in Fotos auftauche.

Veganer Nusskuchen
Ein flaumiger Nusskuchen mit feinem Geschmack, so soll es sein. Am besten schmeckt er, in dicke Stücke geschnitten, zum Nachmittagskaffee.

4 EL gemahlene Leinsamen
10 - 12 EL Wasser
250 Gramm vegane Butter, weich
180 Gramm Zucker
optional: 3 Ei-Ersatz* (Sojamehl oder ein fertiges Produkt, nach Packungsanleitung angerührt)
2 gehäufte EL Soja-Joghurt, natur
2 Packungen Bourbon-Vanillezucker
280 Gramm Mehl
1 Packung Backpulver
½ TL Zimt
¼ TL Salz
200 Gramm gemahlene Haselnüsse
125 ml Sojamilch
Staubzucker zum Dekorieren

Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen, damit der Kuchen leicht herausgezogen werden kann. Leinsamen mit Wasser sehr gut vermischen, beiseite stellen. Vegane Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, dann Leinsamen und Joghurt hinzugeben und weiter mixen, bis eine fluffige, homogene Masse entstanden ist (wenn Ei-Ersatz benutzt wird, dann den auch jetzt hinzugeben). In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt, Salz und Haselnüsse vermischen. Dann mit der Sojamilch zu den anderen Zutaten geben und einen glatten Teig daraus rühren. In die Form streichen und 45 bis 50 Minuten bei 180 Grad backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Kuchens gestochen, sauber wieder herauskommt. Kuchen aus dem Ofen nehmen und 20 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form entfernen, und vollständig abkühlen lassen. Dick mit Staubzucker bestreuen.

*Ich habe den ursprünglichen Kuchen ohne Ei-Ersatz gebacken, und er war wunderbar und sehr flaumig. Manche mögen diese sehr lockere Konsistenz vielleicht nicht so gerne - wenn ihr dazugehörst, dann gebt einfach den Ei-Ersatz hinzu.

Kamis, 17 Maret 2011

Süße Sachen zum Nachmachen

Zimtschnecken, am besten warm aus dem Ofen. Was gibt es Besseres an einem Sonntag Morgen? Das Rezept findet ihr hier. Es kann auch leicht verdoppelt werden.
 

M hatte am Samstag Geburtstag. Zur Feier des Tages wünschte er sich einen Marmorkuchen komplett mit Schokoglasur. Sein Wunsch war mir Befehl, und ich entwarf eine fast kingergeburtstagsähnliche Kreation, komplett mit veganen Gummibärchen, veganen Smarties und bunten Kerzen. Die Glasur besteht aus 60 Gramm veganer Schokolade, mit 3 EL Sojamilch und 1/2 TL veganer Butter geschmolzen. Happy Birthday, M!


Sabtu, 05 Februari 2011

Veganer Käsekuchen: Ausbruch aus Alcatraz

  Käsekuchen, mit etwas Staubzucker: Dressed for Success

Die Ironie ist: In meiner pre-veganen Zeit mochte ich Käsekuchen (oder Topfenkuchen auf gut österreichisch) eigentlich gar nicht. Damit konnte man mich fast jagen. Aber bekanntlich will man immer das, was man nicht haben kann, und kaum war ich vegan, sehnte ich mich nach der cremigen, leicht säuerlichen Natur von Topfen (= Quark). 

Also, was tut man denn sonst an einem Freitag-Abend? Während mein Freund M bei "The Rock" mitfieberte, kam mir mein Käsekuchen-Projekt auch schon fast wie ein Ausbruch aus Alcatraz vor. Immerhin hatte ich mich Tage vorher schon akribisch vorbereitet, das Soja-Joghurt abgetropft, und die besten unveganen Käsekuchen-Rezepte gesichtet, um sie erfolgreich veganisieren zu können. Die erste Version des Teigs wanderte gleich in den Müll. Ich kämpfte mit der Füllung, die sich im Ofen nicht abdecken lassen wollte. Aber schließlich war ich doch am Ziel angelangt, und als M am nächsten Tag schließlich das erste Stück kostete, und erstaunt fragte: "Wie hast du den Topfengeschmack hinbekommen?" wusste ich, dass mein Ausbruch aus Alcatraz... äh, mein Käsekuchen-Projekt erfolgreich gewesen war. Der Kuchen war Topfenkuchen verblüffend ähnlich, cremig und süß mit einer leichten Vanille-Note, dabei nicht zu füllend, der Rand schön knusprig und buttrig. Ich fühlte mich wie Nic Cage, stellt euch nur an Stelle der Leuchtfackeln bitte einen Kochlöffel und einen Schneebesen vor.

Und nicht nur ein Ausbruch aus Alcatraz fällt mit einem Plan leichter, auch ein Käsekuchen backt sich mit einem Rezept besser. Darum hier das Ergebnis meiner Mühen. Enjoy!

Veganer Käsekuchen (für eine 24cm Springform)

Vorbereitung (24 Stunden vorher!): Ein großes Sieb mit etwas Küchenrolle auslegen und auf eine Schüssel stellen. 900 Gramm Sojajoghurt Natur (meines war die österreichische Marke "Joya") hineinfüllen. In den Kühlschrank damit, einen ganzen Tag abtropfen lassen und das Ergebnis sollten dann ca. 475 Gramm Joghurt sein. Etwas auf oder ab dürfte nicht so schlimm sein.

Teig:
200 Gramm Mehl
75 Gramm Zucker
75 Gramm vegane Butter (Alsan), weich
1 Ei-Ersatz, nach Packungsanleitung angerührt, z.B. No-Egg von Orgran*
1 TL Backpulver
eine Prise Salz

Füllung:
475 Gramm abgetropftes Soja-Joghurt, natur
130 Gramm Zucker
1 Packung hochwertiger (Bourbon)Vanillezucker
2 EL Zitronensaft
2 Ei-Ersatz, nach Packungsanleitung angerührt, z.B. No-Egg von Orgran*
80 ml Öl
1 1/2 Packungen Vanille-Puddingpulver (60 Gramm)
1 Packung Soyatoo Schlagcreme (300ml), gekühlt

Zubereitung:
Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen. Eine Springform (24cm) gut einfetten.

Für den Teig:
Mehl, Zucker, Butter, Ei-Ersatz, Backpulver und Salz gut miteinander verkneten. Der Teig wurde bei mir eher bröselig, aber das macht nichts: Den Teig dann gut mit den Fingern in die Springform hineindrücken, richtig fest (und auch an den Kanten und den Übergängen zwischen Boden und Rand), etwa einen halben Zentimeter dick, und dabei auch den Rand (ca. 3cm hoch) nicht vergessen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Für die Füllung:
In einer großen Schüssel das abgetropfte Soja-Joghurt, Zucker, Vanillezucker, Zitronensaft, Ei-Ersatz, Öl und Puddingpulver gut mit dem Handmixer verrühren. In einer zweiten Schüssel das Soyatoo aufschlagen. Dann vorsichtig unter die Joghurt-Masse heben. In die vorbereitete Form füllen und glatt streichen.

Bei 180 Grad Celsius ca. 65 - 70 Minuten backen. Sollte die Masse oben zu braun werden, einfach mit etwas Alufolie abdecken. Dann den Kuchen im leicht geöffneten Backofen auskühlen lassen (ca. 10 - 15 Minuten) - keine Sorge, es ist normal, wenn er noch etwas wabbelig ist. Schließlich herausnehmen, mit einem Messer am Rand der Backform entlangfahren, damit sich die Kruste leicht von der Backform löst. Vor dem Anschneiden komplett auskühlen lassen, bei mir stand der Kuchen die Nacht über in der Küche und war am nächsten Tag schön fest. Vor dem Servieren ev. leicht mit Staubzucker bestreuen.

*No-Egg von Orgran ist mir der liebste Ei-Ersatz (erhältlich in jedem Veganversand). Ihr könnt aber auch jeden anderen Ei-Ersatz aus dem Reformhaus nehmen, oder auch Sojamehl versuchen (2 EL Sojamehl + 4 EL Wasser), aber ich selbst habe es damit noch nie probiert. Der Ei-Ersatz von Orgran ist sehr ergiebig und hält ewig, daher lohnt sich, den zu kaufen.

Minggu, 09 Januari 2011

Feiner Marmorkuchen

Für alle, deren Neujahrsvorsatz darin besteht, sich etwas gesünder zu ernähren oder die Röllchen von Weihnachten wieder loszuwerden: Bedeckt jetzt lieber eure Augen. Denn mit einem ganzen Paket veganer Butter und einem Viertel Kilo Zucker ist dieser Marmorkuchen nicht gerade Diätkost. Dafür überzeugt er mit seinem zarten Geschmack und dem saftigen Teig. Jeden Tag sollte man ihn nicht essen, aber glaubt mir: Dieser Marmorkuchen ist eine Sünde wert - ohne Eier, ohne Kuhmilch, einfach mit purer Köstlichkeit gefüllt.




Für einen feinen, saftigen, lockeren Marmorkuchen
250 Gramm vegane Butter, weich (!) und Raumtemperatur - z.B. "Alsan" aus dem Biomarkt
250 Gramm Feinkristallzucker
1 Prise Salz
1 Packung hochwertigen (Bourbon-)Vanillezucker
185 Gramm Sojajoghur, natur
2 Ei-Ersatz (z.B. No-Egg), nach Packungsanleitung angerührt*
330 Gramm Mehl
20 Gramm Maisstärke gesiebt (Maizena)
1 Päckchen Backpulver
3 EL Sojamilch

20 Gramm Kakaopulver
4 EL Sojamilch
20 Gramm Feinkristallzucker

Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen. Eine Springform mit Loch oder eine Guglhupfform gut einfetten.

In einer großen, hohen Schüssel die weiche Butter mit einem Mixer geschmeidig rühren. In einer zweiten Schüssel den Zucker, Vanillezucker und Salz verrühren. Den Zucker jeweils zu einem Drittel zu der Butter hinzufügen, und mit einem Handmixer sehr gut vermixen - wir wollen ein weiches, flaumiges Polster für unseren Kuchen erzeugen. Wenn die Butter mit dem ganzen Zucker flaumig gerührt ist, das Soja-Joghurt jeweils in Dritteln dazugeben und gut weitermixen, damit der Teig das Joghurt vollständig aufnimmt, bevor der nächste Teil Joghurt dazukommt. Den Ei-Ersatz hinzufügen und gut verrühren.

Dann das Mehl in einer seperaten Schüssel mit dem Backpulver und dem gesiebten Maizena vermischen. Wieder jeweils ein Drittel des Mehls mit dem restlichen Teig vermischen (diesmal nicht mehr mit dem Mixer, sondern einfach mit einem Löffel oder einer Spachtel), und dabei jeweils einen EL Sojamilch dazugeben. So weitermachen, bis das ganze Mehl gut mit dem Teig verrührt ist. Der Teig sollte dann schwer reißend von einem Löffel fallen - also, Löffel hoch, wenn sich der Teig langsam in Bewegung setzt und beim Runterfallen abreisst, dann seid ihr richtig (ansonsten noch etwas Sojamilch hinzufügen). 2/3 des Teiges in die vorbereitete Form streichen. Der restliche Teig wird unsere dunkle Schicht.

Dann in einer extra Schüssel das Kakaopulver mit dem restlichen Zucker und der Milch verrühren. Unter den restlichen Teig heben und glatt rühren. Den dunklen Teig behutsam auf den hellen Teig in der Form streichen.

Nun zum Muster: Mit einer Gabel spiralförmig durch die Teigschichten ziehen. Dann noch etwas die Oberfläche glätten und ab in den Ofen für ca. 35 - 45 Minuten (bei 180 Grad), oder bis ein Zahnstocher, in den Kuchen gestochen, sauber wieder herauskommt. Den Kuchen nicht zu lange im Ofen lassen, sonst kann er trocken werden! Vollständig abkühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen. Genießen.

*No-Egg von Orgran ist mir der liebste Ei-Ersatz (erhältlich in jedem Veganversand). Ihr könnt aber auch jeden anderen Ei-Ersatz aus dem Reformhaus nehmen, oder auch Sojamehl versuchen (2 EL Sojamehl + 4 EL Wasser), aber ich selbst habe es damit noch nie probiert.

Rabu, 10 November 2010

Vegan MoFo VIII



Raffaello Cake

1 bar vegan white chocolate (100 grams)
80 grams vegan butter
120 grams sugar
1 package vanilla sugar (or 1 teaspoon vanilla extract)
125 grams soy yoghurt
150ml coconut milk
(optional: 1 - 2 egg replacers)**

150 grams flour
1/2 package baking powder (8 grams)
1/4 teaspoon salt
120 grams coconut flakes

Melt the chocolate together with butter on low temperature. Set aside. Mix the sugar, vanilla sugar and soy yoghurt and coconut milk, until sugar is somewhat dissolved. In a seperate bowl mix flour, salt and baking powder. Add to the liquid ingredients, and mix only until just smooth (don't use a hand mixer!). Finally fold in the coconut flakes. Fill in a greased loaf pan or spring form, and bake in the preheated oven (375 degrees Fahrenheit) 45 to 55 minutes, or until a toothpick comes out clean when poked in the middle of the cake (if you think your cake is getting too dark, just cover it with some aluminium foil). Let cool, remove from the pan and serve cut into thick slices. Yum.


**This cake is very fluffy. If you are worried about the texture, you can add 1 - 2 egg replacers - I will probably do that next time, too. Add it to the wet ingredients before you add the flour, and stir to combine. You can either use store-bought egg-replacer (prepared according to package instructions) or 1 tablespoon soy flour mixed with 2 tablespoons water.




Raffaello Kuchen

1 Tafel weiße vegane Schokolade*
80 Gramm vegane Butter (Alsan ist mein Favorit)
120 Gramm Zucker
1 Packung Bourbon-Vanillezucker
125 Gramm Soja-Joghurt
150ml Kokosmilch
(optional: 1 - 2 Ei-Ersatz)**
150 Gramm Mehl
1/2 Packung Backpulver (8 Gramm)
1/4 TL Salz
120 Gramm Kokosflocken

Die Schokolade vorsichtig gemeinsam mit der Butter auf niedriger Temperatur schmelzen. Von der Platte nehmen, etwas abkühlen lassen. Den Zucker und Vanillezucker mit dem Soja-Joghurt und der Kokosmilch gut verrühren, bis der Zucker sich etwas aufgelöst hat. Die noch flüssige Schokoladenmischung dazugeben und gut verrühren. In einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen, zu den flüssigen Zutaten geben und verrühren - nicht mit dem Handmixer, sondern per Hand, nur solange bis die Zutaten vermischt sind. Zum Schluss die Kokosflocken unterheben. In eine gut eingefettete Kastenform oder Kuchenform füllen, und den Kuchen bei 180 Grad ca. 45 - 55 Minuten backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Kuchens gestochen, sauber wieder herausgezogen werden kann (sollte euch der Kuchen zu dunkel werden, dann deckt den Kuchen einfach mit etwas Alufolie ab und lasst ihn ganz normal weiterbacken!). Gut auskühlen lassen, dann aus der Form lösen und in dicke Scheiben geschnitten servieren. Yum.

*Meine war von der Marke Bonvita. Bestellen? Zum Beispiel hier. Bei DM habe ich auch vegane weiße Schokolade gesehen!

** Dieser Kuchen wird sehr locker. Wer sich über die Konsistenz Sorgen macht, könnte 1 - 2 Ei-Ersatz zu den flüssigen Zuaten geben (das werd ich nächstes Mal vermutlich auch tun), bevor das Mehl dazukommt, und gut vermischen. Ei-Ersatz kann entweder aus dem Reformhaus sein (nach Packungsanleitung zubereitet), oder 1 EL Soja-Mehl mit 2 EL Wasser verrührt.

Minggu, 10 Oktober 2010

Herzlich herbstlich

Hurrah, endlich richtig Herbst! Herbst ist meine allerliebste Jahreszeit, ich mag die bunten Blätter an den Bäumen, den Nebel in der Früh, die goldene Herbstsonne und natürlich auch alles Essbare, was der Herbst so zu bieten hat: Kürbisse, Äpfel, wärmende Aufläufe und Suppen! Also los, feiert den Herbst mit mir! Was gefällt euch im Herbst am besten?


Linsensuppe (Glutenfrei)

1 - 2 EL Öl
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 kleine Karotte
1 EL Tomatenmark
190 Gramm rote Linsen, kurz abgespült
900ml Gemüsesuppe
1 1/2 TL Cumin
1 Messerspitze Koriander
1 Messerspitze Chili-Pulver, mehr nach Belieben
2 EL Zitronensaft
Salz

Zwiebel & die Karotte schälen und würfeln. Das Öl in einem Suppentopf erhitzen, Zwiebel & Karotte dazugeben und andünsten, bis der Zwiebel weich ist. Den gepressten Knoblauch und das Tomatenmark hinzufügen, und ca. 2 Minuten weiter andünsten. Linsen, Suppe, Cumin, Koriander und Chili-Pulver dazugeben und köcheln lassen, bis die Linsen weich sind (ca. 20 bis 30 Minuten). Den Zitronensaft dazugeben, mit Salz und ev. mehr Chili-Pulver abschmecken.



Herbstlicher Apfelkuchen

250 Gramm Mehl
2 TL Natron (= Speisesoda)
1/2 TL Backpulver
2 TL Zimt
110 Gramm vegane Butter (Margarine, z.B. von Alsan)
350 Gramm brauner Zucker*
2 Ei-Ersatz (z.B. eine fertige Mischung aus dem Reformhaus, oder 1 EL geriebene Leinsamen + 3 EL Wasser)
4 Äpfel, geschält, 2 klein gewürfelt, 2 gerieben

Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen. Eine Tortenform einfetten. Den Ei-Ersatz nach Packungsanleitung anrühren (oder die Leinsamen mit Wasser vermischen). Mehl, Natron, Backpulver, und Zimt in einer großen Schüssel vermischen. Die Butter zerlassen (geht schnell in der Mikrowelle), und zusammen mit dem Zucker, den Äpfeln (geriebene + gewürfelte) und dem Ei-Ersatz verrühren. Die Mehl-Mischung hinzufügen und vorsichtig verrühren, nur so lange, bis es vermischt ist (ohne Handmixer!). Den Teig in die Tortenform füllen, und ca. 30 - 35 Minuten backen, bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Kuchens gestochen, sauber wieder herauskommt.

*kommt etwas auf die Süße der Äpfel an. Am besten den Finger in den ungebackenen Teig stecken und kurz kosten, und sonst etwas mehr Zucker hinzufügen!

Minggu, 03 Oktober 2010

Glutenfrei mit Katie

Meine liebe Freundin Katie kann kein Gluten essen. Ich hatte zwar schon von der Zöliakie (= Glutenunverträglichkeit) gehört, anfangs war ich trotzdem etwas verwirrt, was Gluten eigentlich genau ist. Gluten ist im Prinzip das Klebereiweiß, das in den Samen von Getreidearten vorkommt (hier ist auch der Wikipedia-Link, wenn es wer noch genauer wissen möchte). Gluten kommt vor in Getreiden wie Weizen, Dinkel, Roggen, und Gerste, und auch in allen Produkten, in denen diese Getreidesorten enthalten sind. Katie und ich wollten trotzdem gemeinsam essen, und es sollte natürlich vegan und auch glutenfrei sein. Zu Beginn musste ich wirklich etwas nachdenken, was ich denn kochen könnte, da mein Speiseplan doch sehr gluten-lastig ist: Sandwiches, Brot mit Aufstrichen, Nudeln in allen Variationen, Burger, Produkte aus Seitan... Klar, es gibt auch glutenfreies Brot und Nudeln im Geschäft zu kaufen, leider ist der Geschmack oft leider nicht so toll, besonders, wenn man nicht weiß, welche Marken besser schmecken als andere. Darum suchten wir nach Rezepten, die von Haus aus vegan und glutenfrei waren. Und eigentlich ist das gar nicht so schwierig - man muss nur ein bisschen über den Tellerrand schauen, und plötzlich sieht man viele Möglichkeiten. Wir hatten also immer leckeres Essen, und nebenbei auch viel Spaß, gemeinsam über Rezepte zu plaudern. Leider fliegt Katie in den nächsten Tagen zurück in ihre Heimat, den USA. Wir werden sie sehr vermissen. Zu Ehren von Katie werde ich daher in Zukunft meine Rezepte kennzeichnen, die glutenfrei sind, und dann habe ich ein tolles Repertoire, wenn Katie und ich wieder gemeinsam essen und lachen.


Kürbis-Eintopf
2 EL ÖL
1 kg Kürbis (meiner war ein Butternut Kürbis)
1 große Karotte
2 kleine Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 Zimtstange (+ 1/4 TL gemahlenen Zimt, optional)
2 gehäufte TL Cumin
1 kleine getrocknete Chilli-Schote, zerrieben (oder etwas Chilli-Pulver)
400 - 500 ml Gemüsesuppe (eine glutenfreie, manche enthalten Weizen!)
1 Dose Tomaten
1 Dose Kichererbsen
Etwas Zitronensaft
Salz

Den Kürbis schälen und würfeln, die Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebeln würfeln. Das Öl in einem großen Suppentopf heiß werden lassen, den Zwiebel hinzufügen und andünsten, bis er weich ist. Den Knoblauch pressen, hinzugeben, und 1 Minute weiterdünsten. Kürbis, Kichererbsen, Karotte, Chilischote, Tomaten, Suppe, Cumin und die Zimtstange hinzufügen, und köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Mit etwas zusätzlichem Zimt, einem Spritzer Zitronensaft, und etwas Salz abschmecken. Über Quinoa oder Reis servieren.

Eine leckeres, glutenfreies Essen ist auch Sushi. Es macht Spaß, gemeinsam die Rollen zu machen - es ist nur wichtig, eine glutenfreie Soja-Soße zu kaufen, da klassische (chinesische) Soja-Soßen Weizen enthalten. Am besten man kauft Tamari, japanische Soja-Soße, die ist meistens ohne Weizen. Wie immer, einfach das Etikett checken! PS: Das sind meine ersten selbstgemachten Sushi-Rollen. Zwar etwas unförmig, gut waren sie trotzdem!


Da ich im glutenfreien Backen nicht sehr geübt bin, vertraute ich auf eine Backmischung von Bauckhof (im Bio-Markt erhältlich), die genaue Instruktionen geben, wenn man den Kuchen vegan zubereiten will, sehr praktisch! Ich fügte zusätzlich noch etwas Vanille-Extrakt in den Teig hinzu (man könnte auch etwas Bourbon-Vanille nehmen), und belegte den Teig mit 3 Äpfeln, die ich vorher geschält und in dünne Scheiben geschnitten und mit ca. 60 Gramm braunem Zucker und 1/2 TL Zimt vermischt hatte. Die Backzeit verlängerte sich auf fast eine Stunde, wobei ich nach einer halben Stunde den Kuchen mit Alufolie abdeckte. Der Kuchen war superlecker, also wenn ihr glutenfreie Freunde habt, freuen sie sich sicher über etwas Selbstgebackenes!!

Yummy, yummy Apfelkuchen!

Selasa, 08 Juni 2010

Saftiger Karottenkuchen

Saftig, einfach, yummy und natürlich vegan - dieser Karottenkuchen wurde inspiriert von "Skinny Bitch in the Kitch". Ich habe das Rezept aber nach unserem Geschmack abgewandelt und so meinen ganz eigenen Kuchen entwickelt!
Der Kuchen lässt sich auch verdoppeln, ich habe daraus auch schon einen tollen Geburtstagskuchen gemacht.


Veganer Karottenkuchen

200 Gramm Mehl
180 Gramm Zucker + 1-2 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt)
1 Teelöffel Natron = 5g (Speisesoda)
1 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Zimt
1/2 Teelöffel Salz
75 Gramm geriebene Karotten
200 Gramm Soja-Joghurt Natur
100ml Öl (z.B. Maiskeimöl)

Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen. Eine Kuchenform (24cm) oder eine Brotbackform gut einfetten, z.B. mit Öl oder Margarine.
Mehl, Zucker, Vanillezucker, Natron, Backpulver, Zimt und Salz in einer mittelgroßen Schüssel gut vermischen. In einer großen Schüssel die Karotten, das Soja-Joghurt und das Öl gut miteinander vermengen. Die trockenen Zutaten in drei Schritten zu dem Karottengemisch hinzufügen, dabei alles vorsichtig verrühren, nur so lange, bis die Zutaten vermischt sind (nicht mit dem Handmixer!). In die Kuchenform füllen, glatt streichen, und bei 180 Grad ca. 30 - 35 Minuten backen (ein Zahnstocher, in die Mitte hineingesteckt, sollte sauber wieder herauskommen).


Nach dem Auskühlen mit Staubzucker (Puderzucker) bestreuen, oder mit einer Zitronenglasur überziehen: 100 Gramm Staubzucker mit 3 EL Zitronensaft und 1 EL heißem Wasser vermischen (die erfrischende Zitronenglasur ist ein interessanter Kontrast zum Kuchen und daher unser Liebling).

Oder vielleicht auch eine vegane Schokoglasur dazu (Schokolade und etwas vegane Butter vorsichtig schmelzen und einen Schuss Sojamilch hinzufügen) - wenn ihr euch dann über diese mächtige Karottentorte drüber traut :-)


Kamis, 25 Maret 2010

Einfacher Schokokuchen

Nichts ist leichter, als einen köstlichen veganen Kuchen zu backen. Entgegen der verbreiteten Meinung braucht man für leckeres Backwerk keine Eier, es geht auch so. Das beste Beispiel ist dieser saftige Schokoladenkuchen. Laktosefrei und cholesterinfrei, schmeckt er nicht nur hervorragend, sondern ist auch wirklich tierfreundlich.

Ich backe den Kuchen immer in einer 24er Form. Das Rezept kann aber ohne Probleme verdoppelt werden.

Einfacher Schokokuchen (aus "The Joy of Vegan Baking")

200 Gramm Mehl
150 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
30 Gramm Kakaopulver
1 Teelöffel Natron / Speisesoda (= 5 Gramm)
1/2 Teelöffel Salz
80ml Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
1 EL Essig, z.B. Apfelessig
250ml Wasser

Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen.Eine Kuchenform (z. B. 24cm Durchmesser) oder eine Brotbackform gut einölen.
Das Mehl, den Zucker, den Vanillezucker, das Kakaopulver, das Natron und das Salz in einer Schüssel gut vermischen. Dann in der Mitte eine kleine Mulde formen, und dort hinein den Essig, das Öl, und das Wasser geben. Mit einem Löffel (nicht mit dem Handmixer) die Zutaten vorsichtig verrühren, nur so lange, bis sie vermischt sind. Den Teig in die Form füllen, und ca. 20 - 30min backen - ein Zahnstocher, den man die Mitte hineinsticht, sollte sauber wieder herauskommen. Den Kuchen in der Form 15-20min auskühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form entfernen. Pur essen, mit Staubzucker bestreuen, oder aus Schokolade und Sojamilch eine Schokoglasur herstellen, und den Kuchen damit überziehen... mhmm!
Die Menge kann für größere Formen auch gut verdoppelt werden!

Mit einer Glasur aus Kokosmilch, Kokosraspeln, braunem Zucker und Walnüssen